Monday, 21 June 2010

Citadel Modulares Spielfeld / Review Citadel Platte

Games Workshop - Citadel Modulares Spielfeld

Größe (gesamt): ca. 120 cm x 180 cm = 48" x 72"
Preis: ca. 200€

Copyright @ Games Workshop. Used without permission.

Details: Das Set besteht aus 6 Kunststoffplatten, einer Nylontragetasche und 32 Verbindungsstücke um die Platten aneinander zu befestigen. Jede der Platten hat die Maße 60x60 cm, sie sind variabel zusammen zu stellen und es gibt u.a. verschiedene Höhenstufen (Hügel) und Bodenunebenheiten. Die Hügel sind dabei bis zu 6cm hoch.

Positiv ist, dass man viel mehr Verbindungsstücke dabei hat als man benötigt (14 zum Zusammenbau, der Rest als Reserve). Durch die Tasche ist die Platte relativ gut zu transportieren, denn mit ca. 15 kg ist sie kein Leichtgewicht! Außerdem kann sie so gut verstaut werden und staubt nicht ein.
Die Platteteile sind modular und durch Nachkauf beliebig erweiterbar. Weiterhin ist sie (in Grenzen) selbst gestaltbar / bemalbar. Mit der Größe ist man ja flexibel und so lassen sich leicht kleine Spiele auf 48" x 48" und größere auf 48" x 72" oder mehr spielen, was dem Standard von GW entspricht.

Was allerdings schmerzt ist der relativ hohe Anschaffungspreis von ca. 200€ für 6 Plastikplatten und eine "billige" Nylontasche... Wer aber die 200€ bei GW im Laden bezahlt, ist selbst Schuld. In so ziemlich jedem Onlineshop oder Einzelhändler gibt es mind. 10% Rabatt, was hierbei immerhin schon 20€ ausmachen. Oder man bestellt jenseits des Kanals und spart mal locker 25%+x... ;)

Leider ist man bzgl. der Personifizierung der Platte relativ eingeschränkt, da es "nur" Spieltischteile mit und ohne Hügeln gibt. Erweiterungen sind konkret nicht geplant und die einzelnen Spieltischteile gibt es bis auf die zwei Ebenenteile nur im großen Set für 200 €uronen.
Durch die quadratische Struktur auf der Unterseite ist jedes Plattenteil für sich so stabil, dass man sich sogar darauf stellen kann. Diese erschweren allerdings die Umbaubarkeit, da die Platte beim Durchschneiden dieser (um z.B. Grabenstellungen einzufügen) an Stabilität verliert. Zudem sind die einzelnen Kunststofflagen nur ca. 1-2 mm dick.
Absolut nervig sind zudem die Schädelgruben und Gebeine an jeder Ecke. Will man nicht unbedingt eine Dämonenwelt darstellen, so hat man damit so einigen Ärger. Die Schädelgruben an sich lassen sich noch relativ gut zuspachteln oder mit Wassereffektzeug auffüllen, doch der Rest muss überstreut / übergrast werden.
Beim Transport der Tasche empfiehlt sich bei einer entsprechenden Eigengestaltung die Anschaffung dünner Schaumstofflagen, damit die Platten nicht aneinander reiben und die Farbe/der Sand/das Gras etc. abgerieben wird.
Mit der Platzersparnis in kleinen Wohnungen ist das auch ein zweischneidiges Schwert, da man eine annähernd so große stabile Unterlage braucht, um die Platte darauf platzieren zu können. So stabil und selbst tragend ist die zusammengesteckte Platte nämlich leider nicht. Daher bedarf es einen großen Tisches, einer einfachen Sperrholzplatte oder ähnlichem als zusätzliche Unterlage. Man kann natürlich auch auf dem Boden spielen.

Trotz aller Nachteile bin ich mit meiner Platte zufrieden, da ich sie einfach ab- und aufbauen sowie gut verstauen kann. Außerdem finde ich es schön auf abwechselndem Gelände zu spielen und dass ich an keine feste Plattengröße gebunden bin.

Wie ich die Platte bemalt habe kann hier verfolgt werden: Teil 1 / Teil 2
Copyright @ Games Workshop. Used without permission.

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