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Thursday, 11 August 2016

DIY - Apocalyptic Blast Template

One day we planned a big battle with our super heavy tanks. But we faced a little problem - we had no Apocalyptic Blast Template for our Baneblades and a Typhon Heavy Siege Tank. At that time we couldn't buy one in the GW online store and we also needed it fast.


So I came up with the idea to use the lid of a plastic storage box to build one by myself. First I used a pair of compasses with two tips and a measuring tape to scratch circles in the surface at 5", 7" and 10". Then I used a waterproof felt pen to trace the lines and make them more visible.


Finally I cut the template out of the lid and voilá - finished. All in all it took me about five minutes and maybe two Euros. Our game went well and the template came in very handy


Friday, 11 January 2013

Tutorial: Tallarner bemalen

Ich wurde gebeten doch bitte ein Bemaltutorial zu meinen Tallarnern zu machen und dieser Bitte komme ich hiermit nach. Ich male sowohl mit Vallejo, als auch GW bzw. Citadel Farben. Eine entsprechende Konversationstabelle ist hier zu finden, für alle die die eine oder andere Farbe nicht vorrätig haben sollten.
Einen Golden Demon gewinnt man mit meiner Bemalweise zwar nicht, doch dafür geht sie schnell von der Hand und das Ergebnis dürfte allemal ausreichend für die Spielplatte sein.

Wie man gleich sehen kann, ist das alles keine Zauberei und stellenweise mache ich es mir sogar ziemlich einfach. In welcher Reihenfolge man die einzelnen Teile bemalt, ist eigentlich ziemlich egal, wobei es sich anbietet, einige Sachen parallel bemalen, da sich die einzelnen Schritte teilweise überschneiden. Es hat sich insgesamt übrigens als recht effektiv erwiesen, zwei bis maximal drei Figuren gleichzeitig zu bemalen. Hier also das Ziel und die Anleitung, wie man es erreicht:



Abschließend noch das Decal drauf und dann versiegle ich die Bemalung mit einem 08/15 transparentem Sprühlack (matt) aus dem Baumarkt.
Die Woche habe ich übrigens wieder etwas Zeit zum Malen gefunden und konnte so immerhin das erste Waffenteam komplett fertig bekommen. Jetzt fehlen also nur noch vier weitere Soldaten und dann ist der ganze Unterstützungstrupp auch schon fertig (die beiden anderen Bases und Mörser sind ja bereits bemalt).

Saturday, 3 November 2012

Tutorial: Linsen und Edelsteine bemalen

In diesem kurzen Tutorial möchte ich veranschaulichen, wie sich optische Linsen und Edelsteine ziemlich einfach, aber effektvoll bemalen lassen. 


Falls man etwas Übung hat und weiß welche Farben man braucht, kann man die Edelsteine/Linsen an einer Miniatur dann innerhalb von Minuten bemalen. Während die eine Farbschicht an einer Stelle trocknet, arbeitet man an anderer Stelle einfach weiter. Dabei ist es auch egal, welche Form das zu bemalende Objekt hat - es lassen sich daher mit dieser Methode auch mühelos tropfenförmige Edelsteine, Schutzbrillen etc. bemalen:


Also, zuerst wird die betreffende Stelle komplett geschwärzt. Danach nimmt man sich vier oder mehr Farben eines Farbtons sowie einen dünnen Pinsel und trägt die entsprechenden Farben nacheinander auf, wobei man von dunkel nach hell malt. Wichtig ist dabei, dass der schwarze Teil nicht vollständig übermalt wird und die Farben vor dem Auftragen ggf. mit einem Tropfen Wasser verdünnt werden. Dann setzt man noch einen Lichtreflexionspunkt am Rande des schwarzen Bereichs, genau gegenüber der hellsten bemalten Stelle.

Schwarz -> dunkles Blau -> mittelhelles Blau -> helles Blau - (ggf. Wash, z.B. GW Drakenhof Nightshade ) -> sehr helles Blau/Weiß

Schwarz -> dunkles Grün -> mittelhelles Grün -> helles Grün -> (ggf. Wash, z.B. GW Biel-Tan Green) -> sehr helles Grün-Gelb/Weiß

Schwarz -> dunkles Rot -> helleres Rot -> Orange -> (ggf. Wash) -> Gelb/Weiß

Die einzelnen Farbschichten kann man vor dem jeweils nächsten Sch6ritt erst antrockenen lassen oder man malt nass-in-nass, je nachdem wie weit die eigene Technik reicht. Falls einem die Farbübergange zu hart sind, kann man vor dem letzten Farbauftrag die bisherigen Schichten einmal komplett mit einem farblich passenden Wash behandeln. Abschließend kann man nach Wunsch auch noch Glanzlack auf die Linse/den Edelstein auftragen, um den gewünschten Effekt noch zu verstärken. Das war es auch schon.

Tuesday, 1 May 2012

Tipp: Modellbau Stacheldraht

Wer auf der Suche nach günstigem Stacheldraht für sein Tabletop-Gelände oder seine Armee ist, sollte sich nicht von den vielfältigen Angeboten einiger Anbieter in die Irre führen lassen. Solange es sich bei dem Angebot nicht um hoch detaillierte Ätzteile für Dioramen etc. handelt, sind mehr als 10-15 € für 100 Meter(!) schlicht zu teuer. Wieso?


Nun, weil es sich bei allen mir bekannten "Stacheldraht"-Angeboten dieser Art, um schlichten Plombendraht handelt. Kein Scherz! Selbst das Zeug das GW für teures Geld zu Zeiten von "Städte in Flammen" verkaufte, ist nichts anderes. Ebenso das Zeug von Armpainter usw.
Sucht man bei ebay oder einschlägigen Onlineshops nach Plombendraht, so kann man eine 100m Rolle für unter 10 € oder 200m in 1000 Stücken á 20cm für unter 15 € bekommen. Die so erreichte Ersparnis kann sich also durchaus sehen lassen.

Trick 17: Schön gerollt bekommt man seinen "Stacheldraht" übrigens, wenn man diesen um einen Stift oder etwas anderes vergleichbar Rundes wickelt und dann wieder abzieht. ;)

Monday, 9 April 2012

Tutorial: Tyraniden schnell und einfach bemalen!

Die folgende Anleitung verdient an sich nicht den Namen "Bemalanleitung", da die Miniaturen hauptsächlich gewashed werden, doch "Washanleitung" würde wohl so mancher falsch verstehen und das Washen an sich ist ja irgendwie letztlich auch eine Maltechnik. :D

Ich schreibe diese Anleitung, da ich ungewöhnlich viele Nachfragen bzgl. der Machart meiner Hormaganten erhielt und ich gebe natürlich gerne meine Erfahrungen gerne weiter. Also, was brauchen wir alles an Materialien (abgesehen von den Miniaturen natürlich)?


  • GW Badad Black oder das neue "Citadel Shade: Nuln Oil"
  • GW Asurmen Blue oder das neue "Citadel Shade: Drakenhof Nightshade"
  • GW Leviathan Purple oder das neue "Citadel Shade: Druchii Violet"
  • Vallejo Black oder Citadel Abaddon Black
  • Vallejo Dead White oder Citadel Ceramite White oder irgendeine Sprühfarbe (zum Grundieren)
  • Vallejo Livery Green oder Citadel Moot Green (für die Augen)
  • Verschiedene Grautöne, die aber auch aus weißer und schwarzer Farbe graduell zusammen gemischt werden können. 
  • Basingmaterial (Holzleim, Sand, kleine Steinchen, statisches Gras etc.)
  • 3 Pinsel (einen feinen Detailpinsel, einen "normalen" Malpinsel und einen Trockenbürstpinsel) 
  • ggf. Sprühlack zur Versiegelung

Zuerst werden die Miniaturen entgratet und zusammengebaut, um anschließend weiß grundiert zu werden. 


Der Kopf und die Rückenpanzerung werden mit GW Leviathan Purple aka Druchii Violet und den restlichen Körper (bis auf die auf die Klauen und Füße) mit Asurman Blue aka Drakenhof Nightshade gewashed. Dann lassen wir alles in Ruhe trocknen.


Nun wiederholen wir Schritt den vorherigen Schritt, um eine bessere Farbsättigung und schönere Schattierungen zu bekommen.


Dann wenden wir uns den Klauen und Füßen zu. Diese werden zunächst schwarz bemalt, um dann nach und nach bis zu einem hellen Grau stufenweise heller trockengebürstet zu werden. 


Nun folgen die Details wie Augen und die Zähne, welche ganz vorsichtig mit dem Detailpinsel gemalt werden. Um etwas mehr Tiefe an einige Stellen zu bringen oder Teile der Miniatur voneinander abzugrenzen kann abschließend noch Badab Black aka Nuln Oil vorsichtig auf die entsprechenden Stellen aufgebracht werden. 


Nun wird die Baseoberfläche vorsichtig mit Holzleim eingestrichen und diese anschließend besandet. Nachdem der Leim getrocknet ist, wird dieser schwarz grundiert und anschließend wieder nach und nach wie die Klauen bis zu einem hellen Grau stufenweise heller trockengebürstet. Man kann natürlich auch jede andere Farbe nehmen, wie z.B. Braun oder Grün. 
Dann wird an einigen Stellen ein wenig Holzleim aufgebracht und die Base mit statischem Gras bestreut. Anschließend klopft man das überschüssige Gras ab und lässt alles trocknen. Während der Holzleim trocknet, wird er transparent und zieht sich zusammen, so dass sich das statische Gras in der Regel von selbst aufstellt. 


Um einen Farbabrieb und Abplatzer zu vermeiden, kann die Miniatur danach noch mit einem matten Sprühlack versiegelt werden. Nachdem der Lack trocken ist, ist die Miniatur spielbereit. Ohne Trocknungzeit braucht man pro Miniatur mit dieser Anleitung gut 30 Minuten und ich denke das Ergebnis kann sich insgesamt sehen lassen. 
Solange eine Miniatur trocknet, kann man sich in Fließbandmanier direkt die nächste Miniatur schnappen, so dass man an einem Nachmittag locker bis zu 10 Miniaturen in der Weise bemalen kann. Anstelle der von mir vorgeschlagenen Washes kann man natürlich auch andere Farbtöne nehmen. Experimentiert doch einfach mal etwas herum.

Thursday, 26 May 2011

Tutorial: Schlachtimpressionen festhalten

Im WD gibt es immer wieder tolle Schlachtberichte und Bilder, doch leider versteht es nicht jeder selbst "vernünftige" Spielberichtbilder zu machen. Dabei sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Viele meinen, dass es an der billigen Kamera, dem Verwackeln und der nicht vorhandenen oder mangelhaften Bildbearbeitungssoftware liegt und dass man dagegen kaum etwas machen könne.

Nun denn, dann will ich euch mit diesem kurzem Tutorial beweisen, dass wirklich jeder es dennoch hinbekommen kann. - Getreu dem Motto: Wenn ich das kann, dann ihr erst Recht!

Einen Großteil der hier angesprochenen Dinge gilt ebenfalls für das Photographieren von Miniaturen.

Kamera:

Man braucht keine 15 Mio. Pixel Kamera um gute Bilder zu machen. Bis vor zwei Jahren benutzte ich eine ewig alte Olympus C-220, die man bei ebay mittlerweile im Schnitt für ca. 10 - 15 € bekommt. Dieses Teil wirkt im Vergleich zu heutigen Kameras ziemlich klobig und spielzeughaft, tat aber ihren Dienst mit max. 2 Megapixeln Auflösung. Momentan nutze ich eine Sony Cybershot DSC-W110, die man für ca. 120 € bekommen kann. Nix dolles mit Spiegelreflex oder sonst etwas.

Das wichtigste beim Ablichten von Miniaturen und Schlachtfeldszenen ist dabei der sogenannte Makromodus, der Aufnahmen im Nahbereich von ca. 20 - 30 cm Abstand ermöglicht. Bei den meisten Kameras ist dieser durch eine Blume dargestellt und ist entsprechend anwählbar:


Wichtig ist außerdem, dass man dabei auf den Einsatz des Blitzlichts verzichten sollte und entweder bei Tag oder bei Dunkelheit in einem von mindestens zwei Lampen beleuchteten Raum spielen bzw. die Bilder machen sollte. Der Blitz verfälscht leider allzu oft die Farben und lässt außerdem selbst die beste Bemalung schlecht aussehen. Aber keine Panik! Die Blende ist zwar entsprechend länger geöffnet um ausreichend Licht einzufangen, doch eure Bilder verwackeln dennoch nicht (<= das ist mMn die häufigste Fehlerquelle).

Warum? Na, weil ihr so schlau seid ein Stativ zu benutzen!

Stativ:

Ein Profistativ kostet ein Schweinegeld und um damit auf dem Schlachtfeld vernünftige Bilder zu machen, braucht es wieder eine gute Kamera. Das Stativ steht ja neben der Platte und entsprechend weit weg. Trick 17 ist dabei der Einsatz eines Stativs z.B. von Hama für 6 - 7 € wie ich es benutze.


Das wird einfach unter die Kamera geschraubt, es ist ca. 20 cm hoch, die Beine können noch weiter ausgezogen werden und es ist dreh- wie auch schwenkbar.
Dadurch, dass die Kamera nun mitten auf dem Schlachtfeld platziert werden kann, erübrigt sich nun das Verwackeln bei nur ungenügendem Licht. Die Kamera steht ja schließlich ruhig auf der Platte. Zudem ist man mit den Bilder nun mitten im Geschehen!

Wer kein Stativ hat und sich auch kein kaufen will, kann die Kamera auch einfach so auf die Platte stellen und dann den Auslöser betätigen. Um von oben zu photographieren kann man die Kamera auch auf eine leicht schräge Unterlage stellen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Oberstes Gebot ist jedoch, dass die Kamera dabei nicht wackeln darf!
Wenn ihr alles so gemacht habt sollten Bilder wie z.B. diese dabei heraus kommen:



Nachbearbeitung:

Da das Licht nicht immer optimal ist, man vielleicht nur einen Teil eines Bildes zeigen möchte oder sonst etwas empfiehlt es sich die Bilder wenigstens kurz nachzubearbeiten.
Die gängigsten und einfachsten Werkzeuge hierfür sind sicherlich das Zurechtschneiden, die Korrektur von Helligkeit und Kontrast sowie die Farbkorrektur. Für alle die kein Photoshop oder sonstiges Software haben gibt genug kostenlose Programme oder Seiten im Netz, Nach 5 - 10 Min. Einarbeitungszeit sollte damit wirklich JEDER zurecht kommen. Falls nicht, gibt es wiederum zahlreiche Tutorials zur Bildbearbeitung im Internet. Alle hier vorgestellten Programme und Seiten sind kostenlos:


Am einfachsten ihr benutzt paint.net (eine erweiterte an PS angelehnte MS-Paint Version). Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

Wer es noch einfacher haben will, kann sich auch diese Seiten hier mal ansehen:

Picnik
FotoFlexer

Fazit:

Wir ihr seht kann man mit wirklich wenig Aufwand gute und unverwackelte Bilder zaubern. Wenn dann natürlich noch bemalte Modelle auf einem optisch ansprechendem Schlachtfeld kämpfen - um so besser! Probiert es aus und teilt mir eure Erfahrungen mit!

Sunday, 15 May 2011

Ich bau mir 'ne Platte aus Schweinskopfsülze

Bisher spielten wir Necromunda auf dem modularen Spielfeld von GW bzw. Citadel. Vom Stetting her gefiel mir die Bodenbeschaffenheit jedoch nicht so recht und ein wirkliches Underhive-Gefühl wollte trotz aller Mühe nicht so recht aufkommen.
Wie gut, dass ich meine alte Spielplatte noch nicht entsorgt hatte! Diese dreht ich einfach auf die Unterseite und schon stand mir eine jungfräuliche Arbeitsfläche zur Verfügung.
Während der letzten paar Tage hatte ich für dieses Projekt alle möglichen dünnen Pappteile in Form von Verpackungen, verstärkten Briefumschlägen usw. gesammelt. Diese schnitt ich zunächst zurecht und klebte sie mittels Holzleim auf die Spanplatte.


Nachdem alles fest angetrocknet war, kam Abtönfarbe aus dem Baumarkt zum Einsatz. Ich mischte mir aus Weiß und Schwarz verschiedene Grautöne zusammen, mit denen ich die gesamte Platte bemalte. Abschließend hob ich die "Fugen" zwischen den einzelnen Plattenstücken noch mittels Edding hervor. Und fertig:


Mal sehen, wie sich die Platte bei den nächsten Spielen macht und ob sich nun die richtige Stimmung einstellt. Um ein paar atmosphärische Geländestücke zu haben, bastle ich momentan noch an ein paar Frachtcontainern...


Nachtrag: Die Container sind heute Abend noch fertig geworden und ich hoffe sie machen auf der Platte einen guten Eindruck.

Wednesday, 11 May 2011

Rumble in the jungle

Gestern entdeckte ich beim Surfen einen neuen Blog, der mich direkt zu einem neuen Geländebauprojekt inspirierte. Big Panda zeigt bei "dieVincis" in mehreren kleine Tutorials, wie man schönes und günstiges Gelände bauen kann. Ob der Tristesse auf meiner Platte entschloss ich mich daher kurzum ebenfalls neues Gelände zu bauen. Allerdings schlug ich einen anderen Weg ein. Es sollte feucht und heiß werden... ;)


In diesem kleinen Tutorial soll es also darum gehen, wie man sich schnell und günstig einen Dschungel bauen kann. Dazu brauchen wir:

  • Grasmatten aus dem Deko-/Bastelladen oder Kunststoffpflanzen aus dem Zooladen (ca. 5 - 10 €)
  • 1 Stück Architekturpappe oder etwas vergleichbares als Base (ca. 2€)
  • Bastelmesser, Alleskleber, Heißklebepistole, schwarze Abtönfarbe, Pinsel

Als erfahrener Hobbyist hat man das Meiste davon bereits zu Hause, so dass der Kostenaufwand wirklich minimal ist. Es empfiehlt sich übrigens Gras bzw. Pflanzen unterschiedlicher Höhe und Form zu holen, damit man ein möglichst zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Ich wollte einen möglichst dichten Dschungel und Geländeteile haben, die sich als Sichtlinienblocker eigenen. Daher habe ich alles sehr kompakt und undurchdringlich gestaltet. Es steht euch natürlich frei entsprechende Korridore für eure Truppen zu lassen - das Bauprinzip bleibt das Gleiche.


Okay, fangen wir an! Zuerst pflückt man die kleineren Pfanzenteile komplett von ihrem Rahmen und die größeren Teilen, die die Mitte des Geländestücks bilden sollen, werden nach Belieben mit ihrem Rahmen zurecht geschnitten. Anschließend werden die Zentralstücke unseres Dschungels auf das Stück Architekturpappe gelegt und grob mit einem Stift umrissen.


Mit einem Bastelmesser schneidet man nun das markierte Teil hinaus und falls möglich, schneidet man dabei direkt schräg abfallende Kanten. Anschließend pflückt man auch hier die Pflanzenteile von Rahmen und klebt diesen auf das Base.


 
Nun wird das Base grundiert und grob in den Farben der Platte bemalt (bei mir ein dunkles Grau). Je nachdem wie dicht ihr den Dschungel anschließend gestaltet, empfiehlt es sich das Base vorab noch mit Sand zu bestreuen und dann ggf. mit Gras zu bepflocken, damit die freien, einsehbaren Stellen gut mit dem Spielfeld harmonieren. Nach dem Trocknen der Farben werden die Pflanzenteile wieder auf den Rahmen gesteckt.


Jetzt kommt die Heißklebepistole zum Einsatz! Mit dieser klebt man jetzt reihum nach Belieben die zuvor abgetrennte kleineren Pflanzenteile auf das Base. Tja, das war es dann auch schon. Nach ca. 90 Minuten Bastelzeit und einem Materialaufwand von ca. 5 € hatte ich dann folgende Teile zusammen:


Ich bin mit dem Ergebnis hoch zufrieden und diese kleinen Dschungelstücke bringen die dringend benötigte Abwechslung auf meinen Platte! Mit etwas Glück, erleben sie auch schon diesesnFreitag ihren ersten Einsatz! Für Necromunda habe ich mir in Sachen Gelände auch schon etwas überlegt. Dazu aber erst später mehr.

Thursday, 28 April 2011

Tutorial: Feuer und Lava malen

Ich bekam eine Anfrage per Mail, wie ich die Fackel bei meinem einen Redemptionisten / Zeloten gemalt habe. Da die Schritte und Techniken die gleichen sind, versuche ich beides in einem Tutorial abzudecken.


Im Prinzip geht es schlicht darum, die tiefer liegenden/heißen Stellen möglichst hell zu lassen und die erhabenen/kälteren Stellen nach und nach "dunkler" zu bemalen. Man geht also umgekehrt vor, wie beim "normalen" Akzentuieren/Brushen, wobei man für gewöhnlich von dunkel nach hell verfährt. Ob man die Farben dabei drybrushed, normal mit einem Pinsel aufbringt oder beides Techniken zusammen verwendet, hängt von der Mini und den eigenen Vorlieben ab.
  • Das Feuer- / die Lavafläche weiß grundieren.
  • Die erhabeneren Flächen mit  Gelb bemalen (z.B. GW Sunburst Yellow) und die tiefen Stellen weiß lassen.
  • Dann mit einem hellen Orange (z.B. Vallejo Orange Fire) weiter hochakzentuieren.
  • Weiter mit einem dunkleren Orange verfahren (z.B. Hot Vallejo Orange), um dann über ein helles Rot (z.B. GW Blood Red) bei einem dunklen Rot (z.B. GW Red Gore) zu landen.
  • Bei der Lava habe ich dann noch einen Zwischenschritt eingelegt und die äußeren Bereiche der Base mit der GW Tusche Baal Red schrittweise abzudunkeln und so ein realistischeres Gesamtergebnis zu erzielen (siehe Bild oben).
  • Zuletzt werden die kältesten Stellen/der Rauch mit einem dunklen Grau (z.B. GW Adeptus Battlegrey) gemalt/gebrushed, um dann die äußersten und kältesten Stellen vorsichtig mit reinem Schwarz (z.B. GW Chaos Black) behandelt.


"Umgekehrt herum" kann man Flammen natürlich auch bemalen, doch meiner Meinung nach, wirken die Flammen dann nicht so richtig überzeugend. Naja, probiert es einfach mal aus und macht eure eigenen Erfahrungen.

(Quelle: Games Workshop-Website)