Saturday, 31 December 2011

Jahresende und so...

Vorab allen Lesern einen Guten Rutsch ins Jahr 2012!

Ich bedanke mich für Eure Treue, Kritik und Inspiration. Insgesamt konnte dieser Blog im Jahr 2011 über 26.000 Seitenaufrufe verzeichnen. Das freut mich natürlich und es bedeutet, dass ich diesen ganzen Mist hier nicht völlig umsonst schreibe.

Böse Haue

Gestern stand nach ein paar Monaten Spielpause mal wieder ein Spiel gegen die Salamanders an und ich spielte eine kleine, nicht allzu böse Big-Bug-Liste:

*************** 2 HQ ***************
1 Malanthrope
- - - > 110 Punkte
Schwarmtyrant
, Tentakelpeitsche und Hornschwert, Synchronisierte Säurespucker, Alter Widersacher, Lebensraub, Nervenschock - - - > 210 Punkte

*************** 2 Elite ***************

2 Schwarmwachen
- - - > 100 Punkte
1 Toxotrophe
- - - > 55 Punkte

*************** 3 Standard ***************

12 Termaganten
, Bohrkäferschleudern - - - > 60 Punkte
11 Termaganten , Bohrkäferschleudern - - - > 55 Punkte
Tervigon , Sensenklauen, Adrenalindrüsen, Stachelsalve, Katalyst - - - > 190 Punkte

*************** 3 Unterstützung ***************

Trygon
, Upgrade zum Alpha-Trygon - - - > 240 Punkte
1 Carnifex
, Synchronisierte Neuralfresser mit Hirnwürmern, Synchronisierte Neuralfresser mit Hirnwürmern
+ Landungsspore, Synchronisierter Säurespucker -> 50 Pkt. - - - > 240 Punkte

1 Carnifex
, Synchronisierte Neuralfresser mit Hirnwürmern, Synchronisierte Neuralfresser mit Hirnwürmern
+ Landungsspore, Synchronisierter Säurespucker -> 50 Pkt. - - - > 240 Punkte


Gesamtpunkte Tyraniden : 1500 


Meine mangelnde Spielpraxis machte sich deutlich bemerkbar, da ich doch einiges noch einmal nachschlagen musste und ich u.a. auch meinen Toxotrophen in Reserve völlig vergaß. Nichts desto weniger war es ein spannendes und lustiges Spiel, bei dem es am Ende der fünften Runde 1:0 für mich stand, nach Runde 6 wäre es ein Unentschieden geworden und am Ende von Runde 7 musste ich mich dann doch noch geschlagen geben.

Meine Malanthrope bekam vorab sogar noch einen neuen Anstrich verpasst, doch rockte sie leider dank unglücklicher Aufstellung nicht allzu sehr.


Zu gerne hätte ich mit meinen "neuen" Necrons gespielt, doch leider ist mein Hochlord noch immer nicht eingetroffen und auch sonst stehen hier noch ein paar Minis rum, die eines Anstrichs bedürfen. Sobald ich diese fertig habe, werde ich direkt das Vergnügen haben gegen "Funky Bibers" neue Blood Angels spielen zu dürfen. Na, wenn das nichts ist? Necs gegen Bloodies...

Thursday, 29 December 2011

Necrons - Bote der Zerstörung

Die letzten Tage hatte ich kaum Lust zum Malen und viel um die Ohren, so dass der erste Kryptomant oder besser gesagt der "Bote der Zerstörung" erst gestern endgültig fertig geworden ist. Für den Stab habe ich erwartungsgemäß am längsten gebraucht.


Nun kommt aber erst einmal wieder Masse statt "Klasse" in Form eines Extiktorentrupps an die Reihe. Außerdem stehen morgen zwei Spiele gegen einen netten Zockfreund an, auf die ich mich schon jetzt freue. Da mir allerdings noch nicht alle Necronmodelle angemalt bzw. überarbeitet wurden, werde ich wohl Tyraniden oder meine Forge Hammers ins Feld führen. 

"Mordsarbeit"

Eigentlich ist dies schon ein alter Hut, doch ich grabe diesen Film trotzdem noch einmal aus. Er zeigt ein Miniaturmodell der Künstler Jake und Dinos Chapman. Hierin verüben tausende Nazi-Zombis unzählige Grausamkeiten aneinander. Abgesehen von der Kontroverse über den Sinn und Unsinn dieser Nazi-Zombiwelt, ist dies vom modellbauerischen Standpunkt her eine echte Augenweide. Im wahrsten Sinne des Wortes eine "Mordsarbeit". Das erste Diorama wurde wohl vor ein paar bei einem Brand zerstört, fand aber seine Fortsetzung in dem Kunstwerk "Fucking Hell", welches ungleich größer ausfällt. Wenn es eine Hölle gäbe, dann könnte sie wohl so aussehen: 


Im Wohnzimmer meiner Eltern hing früher ein großer Kunstdruck von "Hieronymus Bosch" und beim Betrachten des Videos oder dieser Bilder fühle ich mich sehr daran erinnert. 

Um noch den Bogen zu kriegen - eine dem Chaos anheim gefallene imperiale Stellung im fiktiven Universum des 41. Jahrtausends könnte ebenfalls so ähnlich aussehen.

Friday, 23 December 2011

Hilfe, es weihnachtet sehr!

Die Feiertage stehen kurz bevor und obwohl ich selbst kein Weihnachten feiere, wünsche ich Euch allen ein Frohes Fest und schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich habe mal ein Bild einer alten Miniatur herausgesucht, die diesem Anlass angemessen ist. Es handelt sich dabei um meinen "Weihnachts-Goblin", der vor vier oder fünf Jahren bei einem Online-Malwettbewerb mal einen dritten Platz erreichte. Die Originalminiatur sieht leider nicht mehr so schön wie auf dem Bild aus, da sich der Schnee sich verfärbt hat und eine eher gräuliche Farbe angenommen hat.


In kommenden freien Tagen werde ich versuchen meinen ersten Kryptomanten fertig zu bekommen und den ersten Trupp Extinktoren anzugehen. Diesen Stab optisch einigermaßen ansprechend zu bemalen gestaltet sich leider etwas schwieriger als ich anfangs dachte. Ich bin offen für Anregungen und Kritik. Noch ist es nicht zu spät!


Das wird schon noch werden. Bleibt tapfer und ich wünsche Euch viele Geschenke und eine schöne, angenehme Zeit mit Euren Liebsten (und der Familie)!

Wednesday, 21 December 2011

Kryptomanten - WIP

Heute werde ich wegen allerlei Terminen zu kaum etwas kommen und daher poste ich nur zwei Bilder von in Arbeit befindlichen Minis. Den Anfang macht der erste "Bote der Zerstörung". Wem bisher die gezeigten Modelle von der Bemalung her nicht gefallen haben, dem ich sagen, dass ich grundsätzlich auch besser malen kann. Leider ist mir dies aber ehrlich gesagt zu aufwendig und zeitraubend, weshalb es daher meist nur für wenige HQ-Modelle reserviert ist.


Einzig und allein auf die "Boten der Zerstörung" zu setzen ist ziemlich langweilig und vielleicht gar nicht so effektiv, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Ein "Bote der Ewigkeit" mit Chronometrum vermag es zum Beispiel einem durch den Reroll in jeder Phase(!) hier und da den Tag zu retten. Ein "Bote de Sturms" oder ein "Bote der Verzweiflung" haben ebenso ihren Reiz.

Damit nun nicht alle meine Kyptomanten gleich aussehen, habe ich einen etwas umgebaut, damit ich die anderen Typen Boten gut darstellen kann. Der Stab sieht natürlich anders als bei den "Boten der Zerstörung" aus und der Mantel ist entweder nur Zierde oder womöglich die Manifestation eines Schleiers der Finsternis...?!

Tuesday, 20 December 2011

Skarabäenspam³

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich gestern Abend endlich die Skarabäen-Bases fertig bemalt. Im Anschluss an diese Plackerei werde ich mich als nächstes an einen der Kryptomanten wagen, bevor es an eine der beiden Einheiten Extinktoren geht. Ich bin gespannt, wie sich die kleinen Krabbler auf dem Spielfeld schlagen werden.


Monday, 19 December 2011

Necron Kryptomanten / Crypteks

Wenn Finecast nicht so ein Müll wäre, hätte ich mir wohl zwei der neuen Kryptomanten Modelle geholt. Da ich jedoch keinen einzigen passablen Blister ausmachen konnte, mussten geeignete Alternativen her. Den Plan die selbst aus Bitzen und Greenstuff herszustellen verwarf ich relativ schnell wieder. Auch die Suche nach geeigneten Modellen anderer Hersteller war nicht von Erfolg gekrönt. Wozu aber letztlich auch ein Haufen Geld und Zeit für ein Ergebnis aufwenden, dass letztlich wahrscheinlich ohnehin nicht vollends überzeugt?

©Games Workshop 2011. 
Alle Rechte vorbehalten. Ohne Genehmigung verwendet.

So war ich heute kurz in der Stadt und habe mir eine Box der "Leibgarde / Prätorianer des Triarchats der Necrons"gekauft. Daraus und aus den Köpfen der Eleminatoren habe ich mir nun erst einmal drei Kryptomanten gebaut und ich bin mit dem Ergebnis soweit recht zufrieden. Und ja, die haben hinten auch "Schwänze"...


Den Rest der Überzeugungsarbeit wird dann hoffentlich eine gelungene Bemalung leisten. Aus den anderen Bitzen werde ich mir später wohl noch das HQ Charaktermodell "Obyron" und einen weiteren Kryptomanten mit anderem Stab (vom Destuktorlord) bauen.

Saturday, 17 December 2011

Tomb Stalker IV

Der Anblick meines "alten" Tomb Stalkers störte mich in letzter Zeit mehr und mehr und da ich ohnehin dabei bin meine Necrons zu überarbeiten, dauerte es nicht lange bis der große Krabbler ebenfalls erneut unter den Pinsel kam.
Dabei beließ ich es jedoch nicht nur bei einem neuen Anstrich, sondern ich zerlegte das Modell fast vollständig und gestaltete das Base komplett neu. Die vorherige Basegestaltung und die Pose des Tomb Stalkers gefielen mir einfach nicht mehr und das Teil zu transportieren war einfach ein Kreuz. Ich hoffe der Stalker gefällt euch und nach dem großen Käfer begebe ich mich nun an die Fertigstellung der kleinen Krabbler in Form von 12 Schwarmbases.

Friday, 16 December 2011

Von Lords und Listen

Den umgebauten Lord von gestern habe ich fertig bemalt und meinen alten Lord habe ich etwas  überarbeitet. Damit ist die erste Hälfte meines kleinen Herrscherrates komplett.



Weiterhin habe ich mich eingehender mit meiner Armeeaufstellung beschäftigt. Ein normaler Hochlord mit gescheiter Ausrüstung ist so teuer, dass man schon fast genötigt ist eins der vielen, namhaften Modelle zu nehmen. Zu Beginn werde ich mal Anrakyr ausprobieren. Zanndrekhs Fähigkeiten und seinen Hintergrund finde ich jedoch ebenso interessant. Ich muss mal sehen, was eher meinem Spielstil entspricht, wie so vieles in der Liste. Etwas "Punch" dürfte drin sein, doch der Spielspaß dürfte dennoch nicht zu kurz kommen. Insbesondere im Spiel gegen Salamanders reizt mit der Einsatz eines C'tan mit "Herr des Feuers" schon etwas mehr...
*************** 1 HQ ***************
Anrakyr der Reisende - - - > 165 Punkte

Herrscherrat
+ Lord, Kriegssense -> 45 Pkt.
+ Lord, Kriegssense -> 45 Pkt.
+ Bote der Zerstörung, Solarimpuls -> 55 Pkt.
+ Bote der Zerstörung -> 35 Pkt.
- - - > 180 Punkte

*************** 1 Elite ***************
C'tan Fragment, Sengende Splitter, Realitätsbeben - - - > 235 Punkte

*************** 4 Standard ***************
5 Extinktoren, Upgrade zu Pyrrhianischen Ewigen, Gauss-Blaster - - - > 85 Punkte

5 Extinktoren, Tesla-Karabiner - - - > 85 Punkte

10 Necron-Krieger - - - > 130 Punkte

10 Necron-Krieger - - - > 130 Punkte

*************** 3 Sturm ***************
3 Kanoptech-Phantome, 3 x Fesselspulen - - - > 135 Punkte

10 Kanoptech-Skarabäen - - - > 150 Punkte

5 Destruktoren - - - > 200 Punkte

*************** 3 Unterstützung ***************
Monolith - - - > 200 Punkte

Kanoptech-Spinnen
+ Kanoptech-Spinne -> 50 Pkt.
+ Kanoptech-Spinne -> 50 Pkt.
- - - > 100 Punkte

Tomb Stalker - - - > 205 Punkte

Gesamtpunkte Necrons : 2000
Übrigens befindet sich momentan das letzte Kontingent Skarabäen in der Fertigung. Somit könnte ich rein theoretisch bereits heute Nachmittag mit deren Bemalung beginnen!

Thursday, 15 December 2011

Meine Modellalternativen

Ich wollte mir letzte Woche meine erste Fineast-Mini in Form eines neuen Necron Kryptomanten gönnen. Bisher hatte ich darauf gehofft, dass diese ganzen Gussmängel nur bei den alten, neu aufgelegten Modellen vorkommen. Doch als ich dann im Laden stand und die paar vorhandenen Blister durchschaute, war nicht eine brauchbare Mini dabei. *argl*

Das gleiche Problem tauchte übrigens auch bei dem neuen Hochlordmodell auf. Tut mir leid GW, doch den Kram kaufe ich trotz allem nicht für das Geld. Da ich bisher nur einen Destuktorlord sowie einen normalen Lord habe und ich gerne einen kleinen Herrscherrat hätte, stand ich jedoch vor einem Problem.

Nachdem ich jedoch etwas darüber geschlafen habe, fiel mir ein Lösung ein. Als Hochlord werde ich den Hochlord zu Fuß vom Kommandogleiter nehmen. Das entsprechende Modelle habe ich direkt über ebay in den Staaten bestellt und es sollte die nächsten Tage hier eintreffen. Für zwei normale Lords werde ich auf meine vorhandenen Modelle zurückgreifen. Einen 08/15 Lord habe ich ja bereits und da ich mit dem neuen Codex den Destruktorlord wohl kaum mehr spielen werde, bekam dieser ein paar Beine verpasst und dient mir nun als normaler Necron Lord:


Da die Details an der Rückseite des abgeformten Beinpaares nicht ganz so optimal herausgekommen sind (fast wie bei Finecast - LOL), habe ich dem Lord noch einen kleines, neckisches Tuch verpasst das diese unglückliche Stelle gekonnt abdeckt.

Um an zwei Kryptomanten zu kommen, gebe ich meine Eleminatoren vorerst auf und werde mir aus deren Köpfen und Torsi sowie ein paar Krieger- und Lordbitz entsprechende Modelle zusammenbauen. Photobeweise folgen dann zu entsprechender Zeit.

Ansonsten war ich gestern Abend war ich nicht völlig faul und habe immerhin eine meiner beiden Gruftspinnen überarbeitet:

Tuesday, 13 December 2011

Aus eins mach drei...

...oder die ökonomische Art des Armeeaufbaus bzw. -umbaus.

Ich habe mir heute eine Box Extinktoren/Eleminatoren gegönnt und finde die Gussrahmen echt klasse. Bei der Fülle an Teilen im Gussrahmen fand ich es jedoch Verschwendung daraus nur fünf Extinktoren oder Eleminatoren zu bauen. 

So nahm ich fünf normale Kriegermodelle (von denen ich sowieso viel zu viele habe) und mit kleineren Modifikationen habe ich diese zu Eleminatoren umgebaut. Dann schnappte ich mir meine alten Extinktorenmodelle aus Metall und verpasste denen die neuen Gauss Blaster aus Kunststoff. An den Schläuchen musste ich etwas mit Green Stuff nachhelfen, doch sonst passten die neuen Waffen wie angegossen und so machen die alten Modelle wieder echt was her. Tja, und dann baute ich natürlich noch fünf neue Extinktoren mit Tesla Karabinern. Die Bemalung der ganzen Modelle dürfte dann jedoch nicht ganz so schnell von der Hand gehen.



Die Skarabäenproduktion läuft übrigens weiterhin und mittlerweile habe ich sieben von den geplanten 12 Bases fertig bestückt. Das entspricht bisher in etwa 60 verarbeiteten Käfern! Das Trocknen der Modelliermasse dauert halt etwas und ich habe nicht jeden Tag Lust mich daran zu setzen. Dennoch bin ich optimistisch den ganzen Schwarm komplett bemalt hier am Wochenende präsentieren zu können.

Monday, 12 December 2011

Necrons - Monolith

Den Monolithen habe ich ebenfalls noch einmal überarbeitet. Nicht, dass der vorher schlecht aussah, doch etwas trist und langweilig wirkte er schon. Ich hoffe die jetzige Form findet auch bei etwas mehr Anklang.


Thursday, 8 December 2011

Saccaras Wächter - überarbeiteter Hintergrund

Dieser Text dient zunächst als allgemeiner Hintergrund für meine Necrons. Bei der Vorstellung von besonderen Modellen oder Schlachtberichten werde weitere Details hinzukommen. Anregungen und Kritik hierzu lese ich gerne.

* * *

Das Sepulcrum-System liegt Segmentum Ultima. Das Sonnensystem besteht aus sieben Planeten inklusive deren Monde und war für das Imperium lange Zeit von eher geringer Bedeutung, da es fernab der Warprouten liegt und keinerlei Ressourcen von überragender Wichtigkeit bietet. Dennoch ist das System fest in imperialer Hand und es gibt mehrere von Menschen bevölkerte Welten.
Saccara selbst ist eine tote Welt auf der durchgehend arktische Temperaturen herrschen, da der Planet seine Kreise auf einer Umlaufbahn zieht, die von der relativ schwachen Sonne recht weit entfernt ist.


Als das Sepulcrum-System durch das Imperium vor Jahrtausenden kartografisch erfasst und kolonisiert wurde, fand man auf Saccaras Oberfläche die Überreste einer offensichtlich längst untergegangenen, außerirdischen Zivilisation und für weitere Untersuchungen wurden entsprechende Kräfte angefordert. 
Nachdem gut 100 Jahre vergangen waren und diese Mitteilung alle möglichen Verwaltungsebenen durchlaufen hatte, wurde ein kleines Team Exploratoren ausgesandt, um diese Überreste zu erforschen. Wenige Tage nach dessen Ankunft verlor man jedoch aus unerfindlichen Gründen den Kontakt. In dem letzten Datenstrom der das Imperium erreichte, war u.a. folgende visuelle Aufzeichnung enthalten:


Daraufhin geriet Saccara im Sumpf der Verwaltung erneut in Vergessenheit, da solche Vorkommnisse schlichtweg täglich vorkommen. Erst seit das Imperium in diesem Teil der Galaxis in der jüngeren Geschichte mit den Tyraniden und den Tau zu kämpfen hat, ist das Sepulcrum-System und damit auch Saccara wieder etwas in den Fokus der Wahrnehmung gerückt.

Im Jahre 996.M41 kam es bei Saccara zu einer kleineren Raumschlacht, als Schiffe der "Forge Hammers" eine kleinere Tauflotte abfingen und zerstörten. Die Trümmer der Schlacht trudelten noch eine Zeit lang Raum, bevor sie letztlich von der Gravitation Saccaras auf die Planetenoberfläche gezogen wurden und dort einschlugen.
Einer dieser Einschläge ereignete sich in unmittelbarer Nähe eines großen, oberflächlich kaum auszumachenden Ruinenkomplexes. Dieses Ereignis führte dazu, dass tief unter der Erde Verteidigungsmechanismen aktiviert wurden und Reaktivierungsprotokolle anliefen. Die alten Meister Saccaras haben für Äonen geschlafen, doch nun regen sie sich wieder, um das zurück zu fordern was einst ihnen gehörte.

Der Prozess des Wiedererwachens braucht jedoch Zeit und die vielen Millionen Jahre sind auch an den Wächtern Saccaras nicht spurlos vorüber gegangen. Hochlord Sadukar entsandte daher zunächst kleinere Erkundungsstreitkräfte auf die umliegenden Planeten und stieß dort überraschend auf erbitterten Widerstand. Die Machtverhältnisse würden sich jedoch bald ändern, wenn ihm erst einmal sein volle militärische Stärke zur Verfügung stünde und die Dolmentore aktiviert wären...

Tuesday, 6 December 2011

Necrons - Wraiths/Phantome

Die Skarabäenproduktion läuft und in den Pausen bin ich meine drei Phantome angegangen. Mit der neuen Bemalung erfinde ich zwar nicht das Rad neu, doch ist diese im Vergleich zu vorher immer noch ein Fortschritt.

Edit: 09.12.11 - noch einmal überarbeitete Phantome

Die meisten Necrons mögen zwar noch immer seelenlose Maschinenwesen sein, doch durch den neuen offiziellen Hintergrund gewinnen wenigstens die Adeligen und die einzelnen Gruftwelten erheblich an Farbe und Individualität. Also, weg mit dem Grau!

frühere Version

IMPERIAL ARMOUR APOCALYPSE SECOND EDITION

 
Gute Neuigkeiten! Mit dem Erscheinen des "Imperial Armour - Apocalypse Second Edition" werden nun auch normale 40k-Spieler glücklich gemacht. Denn neben Formationen und Einheiten, die ausschließlich für Apocalypse bestimmt sind, finden sich hierin nun offizielle bzw. überarbeitete Regeln für so manches leicht angestaubte und fast vergessene Forgeworld-Modell aus den alten Imperial Armour Büchern. Zitat der Erklärung der entsprechend markierten Einträge:
This unit is intended to be used in 'standard' games of Warhammer 40,000, within the usual limitations of Codex selection and force organisation charts. As with all our models these should be considered 'official', but owing to the fact they may be unknown to your opponent, it's best to make sure they are happy to play a game using Forge World models before you start.
Ich freue mich dabei sehr über die bestätigten/offiziellen Regeln für den Tomb Stalker und die überarbeiteten Regeln für die Malanthrope(!). Forgeworld hat dahingehend also sein Versprechen gehalten. Die in dem Buch enthaltenen Einheiten für Warhammer 40k sind:

  • Tauros Squadron (IA)
  • Contemptor Pattern Dreadnought (SM/DA/BT)
  • Blood Angels Contemptor Pattern Dreadnought (BA)
  • Space Wolves Contemptor Pattern Dreadnought (SW)
  • Contemptor Mortis Pattern Dreadnought (SM/DA/BT)
  • Siege Dreadnought (SM/SW/DA/BT)
  • Land Raider Achilles (SM/BT/SW/DA)
  • Caestus Assault Ram (SM/BT/SW/DA)
  • Lucius Pattern Dreadnought Drop Pod (SM/BT/SW/DA)
  • Aquila Lander (IA/GK)
  • Valkyrie Sky Talon Transport (IA)
  • Arvus Lighter (IA/SB/VR)
  • Big Squiggoth (Orcs)
  • Warkopter (Orcs)
  • Kustom Meka-Dread (Orcs)
  • Lifta Wagon (Orcs)
  • Grot Tank Battle Mob (Orcs)
  • Grot Mega Tank (Orcs)
  • Grot Bomm Launcha (Orcs)
  • Fire Storm (Eldar)
  • Wraithseer (Eldar)
  • Hornet Squadron (Eldar)
  • Warp Hunter (Eldar)
  • Malanthrope (Tyra)
  • Meiotic Spore (Tyra)
  • Stone Crusher Carnifex (Tyra)
  • Piranha TX-42 (Tau)
  • DX-6 "Remora" Drone Fighter (Tau)
  • Tau Battlesuit Commander R'Alai (Tau)
  • Necron Tomb Stalker (Nec)
  • Dark Eldar Reaper (DE)
  • Dark Eldar Tantalus (DE)
  • Dark Eldar Raven Strike Fighter (DE)
  • Chaos Contemptor Dreadnought (CSM)
  • Giant Chaos Spawn (CSM)
  • Spined Chaos Beast (CSM/Demons)
  • Hellblade (CSM)
  • Dreadclaw (CSM)

Es ist also eine Fülle an reizvollen Einheiten enthalten und daneben gibt es eine Fülle an neuen Apocalypse Einheiten und Formationen sowie Sondermissionen. Glücklicherweise kann man das Buch zu einem recht akzeptablen Preis auch über die normalen GW-Onlineshop beziehen. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den ersten Einsatz der nun völlig neuen Malanthrope...

Monday, 5 December 2011

Skarabäen-Spam

So, ich bin nun wieder aus Japan zurück und habe mich hier einigermaßen akklimatisiert. Als erste Anschaffung auf deutschem Boden gönnte ich mir den neuen Necron-Codex. Da ich damit noch nicht ganz durch bin, möchte ich mich noch mit meinem persönlichen Fazit zurückhalten. Den Hintergrund meiner Armee werde ich ich wohl in der nächsten Zeit etwas umschreiben, um dem neuen Codex gerecht zu werden..

Wie bereits angekündigt, werde ich auch sonst meine Necrons überarbeiten. Neben einer malerischen Auffrischung, werde ich evtl. auch einige Umbauten vornehmen. Angespornt durch diesen Artikel "From the Warp", habe ich nun zunächst mit meinen Skarabäen begonnen. Hier ist ein Vergleichsbild, damit man sehen kann wohin die Reise geht.

links: neu | rechts: alt

Das "Oyumaru" macht sich echt gut und neben dem Abformen der Käfer an sich, habe ich mich für die nötige Abwechslung auch an einen Abdruck der Bases des Todesboten gewagt. Nicht alle abgeformten Käfer sind makellos und entsprechend benutze ich diese am Boden des Schwarms oder irgendwo mittendrin. Größtenteils sind die Kopien aber wirklich von guter bis sehr guter Qualität. Auf jeden selbst gemachten Schwarm setze ich dennoch oben 2-3 Original-Skarabäen drauf.


Auf dem unteren Bild ist eine meiner Formen für die 08/15 Skarabäen zu sehen. Insgesamt plane ich in der Form 12 Bases zu gestalten, wofür ich mindestens 100 Skarabäen  brauche. Diese Anzahl  kann ich, vom Zeitaufwand abgesehen, mit der gezeigten Methode für unter 10€ realisieren. 


Für alle die, die nicht die Zeit oder die Nerven haben, bietet puppetswar.eu auch entsprechende Skarabäen für umgerechnet 50 Cent pro Stück an. Letztlich finde ich die überarbeiteten Bases ziemlich cool und der Eindruck eines sich windenden, gefährlichen Schwarms wird viel besser vermittelt. Sobald ich alle Bases komplett habe, folgt ein Gesamtbild.

Sunday, 6 November 2011

Maids & Necrons

Ich weile noch immer in Fernost und Tabletop ist hier, genauso wie das Pen & Paper Rollenspiel, eine kaum wahrgenommene Nebenerscheinung. Kein Wunder, bei dem ganzen anderen "kranken" Shit mit dem man sich hier die Zeit vertreiben kann (*lach*). Am Donnerstag war ich u.a. mit Freunden wieder einmal in der heimlichen Welthauptstadt aller Nerds - Akihabara. Dort besuchte ich zum ersten Mal ein sog. Maid-Cafe und es war eine durchaus interessante Erfahrung...

Im örtlichen Games-Workshop-Laden konnte ich zudem eine aktuelle Ausgabe des White Dwarf erstehen und habe darin bereits ausgiebig geschmöckert. Die neuen Necrons gefallen mir durch und durch gut und ich freue mich schon darauf den Codex in den Händen zu halten. Endlich sind die alten Blechkübel in der 5. Edition angekommen und die bisher mir bekannt gewordenen Regelbrocken klingen durchaus interessant. Im Hintergrund scheint sich ebenfalls einiges getan zu haben und daher wird in naher Zukunft sicherlich noch das ein oder andere neue Modell seinen Weg in meine bestehende Armee finden.

Noch wichtiger ist jedoch, dass ich beschlossen habe meine bestehenden Necrons noch einmal zu überarbeiten. Zu Recht ist mir in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen worden, ich hätte diese Armee seinerzeit einfach schnell hingeschludert. Bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. den Gaukler oder den Monolithen habe ich mir wirklich keine besondere Mühe bei der Bemalung gegeben und ich spielte zuletzt sogar schon mit dem Gedanken die Armee zu verkaufen.   

Mir gefällt das Standard-Farbschema der neuen Eliminatoren ziemlich gut und zudem kann ich dafür auf der bisher vorhandenen Bemalung aufbauen. Meine bestehenden Einheiten bekommen folglich ebenfalls schwarze Panzerplatten/Waffen mit und ggf. weiße Gesichter verpasst. Sobald ich in Deutschland zurück bin, werde ich das an ein paar Testminis probieren und meine Ergebnisse dann wie gewohnt hier präsentieren.

Der Artikel von "From the Warp" zu den Skarabaen kommt da genau richtig. Das wird dann direkt mein erster Abformversuch mit "Oyumaru" (siehe den letzten Beitrag) und die alten Bases werden entsprechend aufgemotzt.

Allen, die es auch einmal hier nach Japan verschlägt und die dem Hobby weiter fröhnen möchten, lege ich noch diese Seite mit einer guten Zusammenstellung verschiedener Hobbyshops im Großraum Tokyo ans Herz:

http://tokyo-hobby-shops.geraet040.net/

Ich verbleibe mit freundlichen Hobby-Grüßen! - Tala

Monday, 3 October 2011

GW in Japan III & Oyumaru

Momentan ruht das TT-Hobby leider wieder etwas, da ich berufsbedingt in Fernost unterwegs bin und den ganzen Hobbykram vorerst eingelagert habe. Vor etwas mehr als einem Jahr, hatte ich ja bereits zwei GW-Läden im Großraum Tokyo einen Besuch abgestattet (die entsprechenden Blogeinträge sind hier und hier zu finden). 

Der Laden (Hobby Center Nakano) von heute ist im Nakano-Broadway im Westen Tokyos zu finden. Das Angebot unterscheidet sich auch hier nicht von dem anderer GW-Läden (warum sollte es auch?). Dank des aktuell echt schlechten Umtauschkurses von Euro in Yen, ist das Hobby hier aber noch unerschwinglicher geworden. Beispielsweise würde ich hier im Laden für eine Box Plastikscouts über 30 Euro bezahlen! Dreadfleet würde umgerechnet sogar 150 Euro kosten!!!

GW Hobby Center Nakano

A propos. - Ich weiß zwar nicht, wie "Dreadfleet" in Deutschland ankommt, doch hier scheint das eine echte Totgeburt zu werden. Mich persönlich macht dieses "Stand-Alone-Spiel" überhaupt nicht an und 90 Euronen fuer ein Brettspiel ist mir einfach zu teuer. Im Vergleich zu Space Hulk kann man dann hierbei die Miniaturen für ein anderes aktuelles GW-Spiel noch nicht einmal fremdverwerten. Jedenfalls war der Stapel an "Dreadfleet"-Boxen völlig unangetastet. Das mag einmal am Preis liegen und andererseits daran, dass hier in vielen Spielerhaushalten schlichtweg der Platz fehlen duerfte.

Obwohl es bereits früher Abend war, herrschte insgesamt kein großer Andrang und es war auch nur ein einziges Redshirt im Laden zu sehen. Ich hatte gehofft vielleicht einen White Dwarf zum Thema "Necrons 2011" zu erstehen, doch auf dem Cover prangte nur "Dreadfleet"... *määh*

Übrigens verfolgte mein Freund hier das Hobby nach dem Kauf der Black Reach Grundbox nicht mehr weiter und daher werde ich hier vorerst wohl auch nicht zum Spielen kommen.

Braucht einer zufällig noch eine Box?

Ansonsten habe ich mir noch in einem anderen Geschäft ein paar Streifen dieses ominösen "Oyumaru" zugelegt, von dem bestimmt schon einige etwas gehört haben oder dieses bereits benutzen. Es ist auch unter dem Namen "Instant Mold" bekannt und ist eine besondere Form von Resin, was man zunächst in heißem Wasser weich macht. Dann drückt man das abzuformende Teil in das "Oyumaru" und lässt es erkalten. Anschließend kann man wie gewohnt mit Greenstuff o.ä. seine Bitze-Minis anhand der Form vervielfältigen. Das Video veranschaulicht es ganz gut:


Geil, oder? Dabei ist das Zeug auch noch unschlagbar preiswert. Ich habe hier für 7 Streifen ca. 3 Euro bezahlt. In vielen deutschen Webshops ist es für etwas mehr ebenso käuflich zu erwerben. Ich freue mich schon auf meine ersten Versuche. Bisher waren meine Abformergebnisse mit anderen Werkstoffen nicht so zufrieden stellend und vor allem zeitaufwändig.

Vor gut 3 Wochen war ich auch noch auf der Tokyo Games Show, doch im Hinblick auf die bekannten TT-Universen gibt es nichts zu berichten. So war z.B. THQ überhaupt nicht vertreten und auch vom in Entwicklung befindlichen Warmachine-Spiel war nix zu sehen.

Bis bald, 
Euer Tala! 

Friday, 26 August 2011

Infinity Testlauf & persönliches Fazit

Wie angekündigt, fand gestern ein erstes Testspiel mit dem mir völlig neuen Spielsystem Infinity von Corvus Belli statt. Dem geneigten Leser werden höchstwahrscheinlich zumindest die Spielmechanismen von einigen Games Workshop Titeln vertraut sein, so dass ich dazu direkte Vergleiche ziehen möchte.

Leider habe ich nicht eine einzige Mini spielfertig bemalt bekommen, so dass ich mit entsprechenden Bildern geizen muss. Immerhin sind die Miniaturen von mir wenigstens entgratet sowie gebased worden. Zudem habe ich die passenden Marker und Schablonen vorbildlich vorbereitet.


Wir spielten einen offenen Schlagabtausch mit 150 Punkten pro Seite. Hier tat sich bereits das erste Manko im Vergleich zu den GW Titeln auf. In den Regelbüchern selbst sind zwar die kompletten Armeelisten aller Fraktionen und die Hintergrundinfos enthalten, doch leider keine Missionen/Szenarien wie man sie z.B. von Warhammer 40.000 kennt. Phantasie ist also ab einem gewissen Punkt gefragt oder man schaut ins Netz, in dem sich langsam dann doch einiges an entsprechenden Missionen/Szenarien findet. 

Vor dem Spiel einigt man sich auf eine bestimmte Armeegröße bzw. einen Punktewert und stellt sich seine Armee entsprechend zusammen. Feste Sektionen wie HQ, Elite, Sturm etc. gibt es in diesem Sinne bei Infinity nicht. Vielmehr muss in der Armee lediglich mind. ein Leutnant enthalten sein, der aus allen möglichen Truppentypen stammen kann und vielmehr einen reinen Titel darstellt. Manchmal kostet er mehr als ein vergleichbares Modell des gleichen Typs und hat stellenweise eine etwas andere Ausrüstung, doch dies ist eher die Ausnahme. Der Rest der Armee kann dann unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der einzelnen Truppentypen im Prinzip frei zusammengestellt werden. Elite-Einheiten sind naturgemäß rarer als ein 08/15 Infanterie Trupp und dies wird durch einen bei der Auswahl entsprechend zu berücksichtigenden Wert gekennzeichnet.

Je 50 ausgewählte Punkte in der Armeeaufstellung erhält man einen Punkt zur Auswahl von schweren Unterstützungswaffen, so dass man z.B. in einer Armee mit 150 Punkten bis zu 3 Unterstützungswaffen-Punkte ausgeben kann. Einige besondere Modelle erhöhen die vorhandenen Unterstützungswaffen-Punkte sogar. Das System funktioniert recht gut und beugt in dieser Hinsicht zusätzlich allzu unausgewogenen Listen vor.
Da es bei Infinity auch einige wenige echt heftige Charaktermodelle gibt, sollte man sich bei einem Freundschaftsspiel über deren Einsatz ggf. vorher absprechen, da diese echt mächtig sind und die Spielbalance hierunter mitunter erheblich leiden kann.

Besonders positiv hervorheben möchte ich den durch Hersteller bereit gestellten Online-Armeelistengenerator, der kinderleicht zu handhaben ist und mit dem man sich völlig kostenlos seine Armeelisten zusammenstellen und direkt ausdrucken kann. Darin sind direkt alle spielwichtigen Profile und Ausrüstungen in optisch ansprechender Form enthalten. Einfach perfekt gelöst!

Die Listen sind eigentlich farbig, doch ich habe nur einen s/w-Laserdrucker.

Alle Einheiten haben Profilwerte, die ihre Eigenschaften im Kampf widerspiegeln und entsprechende Tests hierauf werden mit Würfen auf einem W20 abgehandelt. Dabei braucht man selten mehr als 2-3 Würfel auf einmal und es gibt entsprechend kein Würfelmassaker wie bei einigen GW-Systemen. Die Beherrschung von Addition und Subtraktion ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Bei allen möglichen Tests werden nämlich Modifikatoren auf den Grundwert angerechnet und es finden stellenweise auch vergleichende Würfe zwischen den Spielern statt.Es gibt sogar die Möglichkeit verheerende kritische Treffer zu verursachen.

Wie spielt sich Infinity nun? Im Prinzip wie jedes andere Tabletop auch. Ich habe eine Platte mit möglichst viel(!) Gelände und darauf werden die Armeen positioniert. Wenn nun ein Spieler am Zug ist, so richtet sich die Zahl seiner "Aktionen" im Grundsatz nach der Anzahl seiner Figuren auf dem Tisch (Sonderregen jetzt mal außen vor).
Jede Figur steuert somit einen sogenannten Befehl zum Befehlspool bei. Bei 5 Miniaturen, stehen mir somit rein theoretisch 5 Befehle zur Verfügung. Teile ich nun einer Mini einen Befehl zu, so kann diese sich vereinfacht gesagt bewegen und/oder eine Fähigkeit wie z.B. Schießen einsetzten oder sich noch einmal bewegen.

Dank der großen Schablone sieht man glücklicherweise kaum noch etwas von den blanken Minis...

Ich bin nicht verpflichtet jeder Figur aus dem Befehlspool einen Befehl zu geben und kann somit einer Figur auch alle Befehle hintereinander geben. Es spräche also nichts dagegen in meinem Beispiel einem besonders fähigen Kämpfer alle 5 Befehle aus dem Pool zu geben und der läuft dann übers Feld und ballert munter alles über den Haufen.
Zu beachten ist jedoch, dass der Gegner im Prinzip auf jeden meiner erteilten Befehl direkt reagieren kann, auch wenn es eigentlich nicht seine Runde ist. Vereinfacht gesagt, ist dies mit der Feuerbereitschaft aus GW-Systemen wie z.B. Necromunda oder WH40k der 2. Edition vergleichbar. Bei Infinity beschränken sich die Reaktionen aber nicht nur auf das Zurückschießen.
Dieses System von Aktion des aktiven Spielers und direktem Konter des reaktiven Spielers ist eine der großen Stärken von Infinity und dies macht das Spiel sehr dynamisch und interaktiv. Man muss wie beim Schach immer ein paar Züge voraus denken und ständig aufmerksam sein. Das automatische Zurücklehnen wie bei 40k, solange man dort nicht Rüstungs- oder Rettungswürfe machen muss oder sich im Nahkampf befindet, entfällt somit.

Dieses kleine Video erklärt das eben Beschriebene noch einmal ganz anschaulich:


Um Missverständnisses vorzubeugen - das Infinity Grundregelwerk umfasst lediglich knapp 60  Seiten und ist damit vom Umfang her mit dem von Warhammer 40.000 vergleichbar. Allerdings sind die Infinity Regeln stellenweise wirklich ziemlich unübersichtlich aufgebaut und oft sucht man sich einen Wolf. Bei unserem Spiel hatten wir nebenbei einen Rechner mit Internetzugang stehen und konsultieren bei Unklarheiten das Infinity Wiki. Das ging einfach schneller.

Durch die Fülle an Spezialfertigkeiten und der großen Auswahl an verschiedenen Fraktionen und Ausrüstungsoptionen ist Infinity zwar komplex, doch gleichzeitig macht es auch unheimlich viel Spaß. Abgesehen von der Investition in passende Geländestücke, ist Infinity ein recht kostengünstiges Spielsystem. Dank entsprechender Starterboxen hat man schnell für 50 - 100 Euro eine große und schlagkräftige Truppe zusammen gestellt und die Spielregeln gibt es auf der Herstellerseite komplett kostenlos als Download. Somit kann man in Prinzip nicht viel falsch machen und wer sich momentan nach einem neuen System umsieht, der sollte Infinity eine Chance geben. Da die Community in Deutschland stetig wächst, findet sich zumindest in der Nähe von größeren Städten immer ein Mitspieler.

In meinem Testspiel gegen Lions Aleph-Truppe, bin ich etwas zu unbedacht nach vorn gestürmt und daher wurden meine schlagkräftigsten Modelle schnell durch feindlichen ausgeschaltet. Unsere beiden Testlisten waren auch alles andere als ausgewogen und gut durchdacht.
Nach ein paar Spielzügen hatten wir beide die Spielmechanik recht gut verinnerlicht und insbesondere die vergleichenden Würfelwürfe brachten eine Menge Spaß. Damit das Spiel wirklich flüssig läuft, bedarf es wohl noch einiger weiterer Spiele und ich freue mich schon darauf.

Weitere Fragen beantworte ich nach Möglichkeit gern.

Tuesday, 23 August 2011

Einschub: Space Marine Demo Review

Seit heute gibt es die Demo zum Spiel "Space Marine" von THQ nun auch für Normalsterbliche über Steam als Download. Also, nichts wie ran an die Buletten!


Überraschenderweise läuft das Spiel auf meiner 3 Jahre alten Kiste wunderbar flüssig und sieht dabei verdammt gut aus. In der Demo kann man zwei unterschiedliche Kurzmissionen spielen und darin einmal als taktischer Marine und einmal als Sturm-Marine tätig werden..

Im Unterschied zum Film "Ultramarines" und dem Shooter "Firewarrior"gelingt es diesem Spiel unheimlich gut die Atmosphäre des 41. Jahrtausends einzufangen. Ein paar Grafikfehler gab es vereinzelt noch, doch letztlich sieht das Spiel einfach nur pornös gut aus. Die Geräusche und die Bewegungen in der Servorüstung kommen glaubhaft rüber und das große Sorgenkind - der Bolter - wurden wunderbar in Szene gesetzt. Alles fühlt sich irgendwie stimmig an.

Die deutsche Syncho ist nicht schlecht, doch die Englische Originalversion finde ich irgendwie besser. Den Multiplayer-Modus und den Editor zum Erstellen eines eigenen Charakters kann man in der Demo leider noch nicht antesten.


In der Demo kämpft man meist gegen wahrhafte Massen von Gegnern und gerade das macht insbesondere die Orks schließlich auch aus. Dabei gibt es reichlich unterschiedliche Gegnerklassen, die 1:1 aus dem Orkcodex stammen könnten. Sogar Sprengsquigs sind dabei!

Die Steuerung mit Maus und Tastatur ist meiner Meinung nach etwas heikel und man merkt, dass das Spiel ursprünglich für Konsolen entwickelt wurde. Zwar klappt das Zielen und Schießen mit der Maus wunderbar, doch in den Nahkämpfen ist es etwas krampfig, die richtigen Tasten zu finden und rechtzeitig zu drücken.

Ansonsten ist das Spiel schnell, brutal und blutig. Kein Wunder also, dass es erst eine Altersfreigabe ab 18 Jahre bekommen hat. Nun gut, das 41. Jahrtausend ist eben kein Ponyhof und ein Space Marine muss seinem Ruf als Elitekämpfer in diesem rauen Umfeld irgendwie gerecht werden. Etwas merkwürdig mutet es dann jedoch an, wenn die blutverschmierte Rüstung sich nach kurzer Zeit wie von selbst wieder reinigt und auch die Schlachtfelder schnell wieder wie frisch gewischt aussehen. 


Etwas unglücklich finde ich die Gesundheitsregeneration über erst betäubte und dann getötete Gegner im Nahkampf und ich hätte mir hier lieber ein System von Medipaks o.ä. gewünscht. So ist man gezwungen sich auch als Schwerverletzter immer wieder in die tosenden Gegnerlawinen zu werfen, um seine HP Leiste aufzufüllen. Klar, ein Marine ist kein Feigling, doch man geht bei diesen Aktionen auch recht schnell drauf. Insbesondere wenn noch stärkere Gegner wie Bosse an den Kämpfen beteiligt sind. Gestorben bin ich dementsprechend oft - auch auf dem Schwierigkeitsgrad "leicht".

Das Leveldesign würde ich nach den ersten beiden Missionen eher als "schlauchig" und linear bezeichnen, doch stören tut das nicht. So verläuft man sich wenigstens nicht und kann sich voll und ganz auf die Kämpfe konzentrieren.

Letztlich scheint "Space Marine" ein wirklich gutes, actionlastiges Spiel geworden zu sein, dem es als Spiel in Third-Person-Perspektive erstmals gelingt die Atmosphäre im 40k-Universum richtig einzufangen und das sich einfach "gut" anfühlt. Mit einem Spiel wie diesem gelingt es Games Workshop bestimmt auch neue Tabletop-Spieler zu gewinnen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass zu "Space Marine"noch weitere Teile oder Erweiterungen mit neuen Gegnerrassen folgen...


Bei Youtube habe ich gerade noch dieses ziemlich ausführliche Video-Review gefunden und verweise für weitere optische sowie akustische Eindrücke einfach hierauf:

Friday, 19 August 2011

Hart wie Plastonid T-Stahl

Elrond und ich kamen gestern nach langer Zeit mal wieder zusammen, um zwei Runden Necromunda zu spielen und es wurde ein spaßiger als auch spannender Abend. Dabei trafen im Underhive von Grimbergen Majoris erneut die rivalisierenden Banden "Specter Kartell" und "Lazarus Redemptionisten" aufeinander.


Im ersten Spiel versuchten vier meiner Ganger heimlich in den schwer bewachten Unterschlupf des Specter Kartells einzudringen, um ein Credits und Ausrüstung zu stehlen. Dieser Überraschungsangriff ging jedoch leider ordentlich in die Hose und meine treuen Streiter wurden in Grund und Boden geschossen, so dass sie bereits in der Dritten Runde ihr Heil in der Flucht suchten. Der anführende Diakon wurde dabei so schwer verletzt, so dass er anschließend endgültig das zeitliche segnete. Was für ein Desaster!


Ich ließ mich davon jedoch nicht entmutigen und kurz darauf standen sich die beiden Banden erneut in einem offenen Schlagabtausch gegenüber. Sah es hier zwischenzeitlich gar nicht mal so schlecht für mich aus, so verloren meine Recken nach ein paar Runden erbarmungslosem Feuergefecht schließlich erneut die Nerven und flohen. Die Feuerkraft des Specter Kartells konnten die Redemptionisten schlicht nichts entgegensetzen. Der Waffenspezialist des Kartells "Big Bao" mit seinem Maschinengewehr ist einfach ein verdammt harter Brocken.

 
Dem Specter Kartell gelang es dabei meinen schwer verletzten Zeloten Alphianius gefangen zu nehmen. Im Gegenzug konnte ich den Ganger Bill festsetzen. Lazarus machte sich umgehend ans Werk und es gelang ihm schließlich Bill für den Kampf gegen alles Unreine zu gewinnen. Der Zelot Alphianius war dermaßen schwer verletzt, so dass er keinen guten Preis auf dem Sklavenmarkt erzielt hätte und so konnte ich den Versehrten wieder recht günstig vom Kartell freikaufen. Die Verletzungswürfe beider Spiele brachten insgesamt wieder teilweise haarsträubende und auch erfreuliche Ergebnisse mit sich. Unterm Strich werden die Kämpfe aber immer mehr zu Paralympics 40.000, da es eigentlich kaum einen Kämpfer auf beiden Seiten gibt, der nicht halb blind, taub, entstellt oder sonst wie dauerhaft beeinträchtigt ist.


Ich freue mich schon auf unsere nächsten Runden und habe dank des Bekehrten nun auch direkt ein weiteres Modell zu bemalen. Die neue Platte im Betonplatten-Stil hat sich ebenfalls bewährt und schaffte eine stimmige Atmosphäre.

Ein paar Bilder mehr sind hier zu finden: Link

Nun ist aber erst einmal Infinity an der Reihe und ich bin gespannt, wie die ersten Testspiele werden.

Saturday, 13 August 2011

Spielbetrieb wieder aufgenommen

So, ich habe das Jammertal erst einmal hinter mir gelassen und kann mich nun erst einmal wieder völlig dem Hobby zuwenden. Heute kam auch direkt ein Teil einer Bestellung an und das erste Testspiel für Infinity ist für die letzte Augustwoche angesetzt. Dabei habe ich auch ein paar Minis für einen Freund mitbestellt, der sich mal an der Fraktion "Aleph" probieren möchte. Vorher werde wohl auch noch einmal Necromunda spielen können und mit etwas Glück auch mal wieder 40k.

Zur Vorbereitung der ersten Runden Infinity war ich gestern u.a. in einem Copyshop und habe mir die Marker und die Schablonen hinten aus dem Buch farbig rauskopiert. Die Marker an habe ich dabei nur mit 90% der Originalgröße kopiert, damit diese gut auf 20mm Standardbases passen. Im Original sind die nämlich leicht zu groß. Die Flammen- und Nebelschablonen an sich stammen dann natürlich von 1:1 Abzügen - ich will ja schließlich nicht bescheissen. ;) Die Marker werden nun einzeln ausgeschnitten und auf die Bases geklebt. Die Schablonen werde ich ebenfalls ausschneiden und anschließend folieren. Das ist die passende Arbeit, die man parallel zum langweiligen Fernsehprogramm am Wochenende erledigen kann. An genügend günstige Bases ran zu kommen war übrigens auch ein Krampf und ich habe mir meine schließlich über ebay in England geordert.

Die erste Mini in Form eines "Domaru Butai" habe ich angefangen zu bemalen und da ich mich hierbei nicht allzu sehr vom vorgegebenen Farbschema entfernen möchte, musste ich mir etwas zum Weiß überlegen. Das gut und deckend hin zu kriegen ist, ähnlich wie beim Gelb, stellenweise nicht so einfach. Ich habe nun erst einmal die Mini weiß grundiert und dann mit GW Asurman Blue gewashed. So treten die vielen feinen Details wieder hervor und das macht das Bemalen erheblich einfacher. Dann folgte eine Schicht Vallejo Wolf Grey und dann halt Weiß. So ganz deckt das aber immer noch nicht und ich muss da wohl noch einmal drüber. Es sollte aber erkennbar sein, wohin die Reise geht. 

Die anderen Miniaturen aus der Box habe ich inzwischen schon gebased und das Citadel Basegestaltungsset lieferte hierzu entscheidende Hilfe. Sobald ich neue entscheidende Fortschritte zu verzeichnen habe, melde ich mich wieder und wünsche allen an dieser Stelle ein schönes Wochenende!

Tuesday, 26 July 2011

Erste Eindrücke

Die ersten Minis haben mich heute erreicht und ich möchte euch meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten. 

In der Starterbox der "Japanese Sectorial Army" waren insgesamt 6 Metallminiaturen drin, wobei die ohne lose Teile einfach so zwischen zwei Schaumstoffschichten in der Packung lagen. Die Minis, die eines Zusammenbaus bedürfen, lagen in Einzelteilen in extra Tütchen bei (siehe Photo). Eine Bauanleitung liegt angeblich bei keiner einzigen Inifinty Miniatur dabei, so dass es bei größeren Miniaturen des genauen Studiums der Abbildungen und einiger Bastelerfahrung bedarf.


Die Minis weisen relativ wenig Gussnasen und Gussgrate auf, so dass es hier nur kleinerer Nacharbeiten bedarf. Im Vergleich zu den Miniaturen von Games Workshop wirken diese ungleich graziler und sind meiner Meinung nach etwas detailreicher gestaltet, wenn auch die einzelnen Details nicht direkt so hervorstechen.. Im direkten Vergleich nehmen sich die Miniaturen jedoch nichts und ich könnte nicht sagen, welche besser oder schlechter sein soll. Sie sind einfach von Stil und der Verarbeitung schlicht "anders".
Zum direkten Vergleich habe hier einmal zwei komplett unbehandelte Miniaturen nebeneinander abgelichtet. Zum einen links ein Dark Eldar Mandrak von GW und zum anderen rechts ein Keisotsu von Corvus Belli:


Die Basegrößen zwischen beiden Herstellern stimmen soweit auch 1:1 überein. Ich freue mich darauf bald die erste Infinity Miniatur bemalen zu können. Da man für ein normales Spiel nur ein paar wenige Miniaturen braucht, werde ich mir für jede einzelne entsprechend viel Zeit nehmen und werde versuchen einen entsprechend höheren Malstandard zu erreichen.

Edit: Beasts of War haben doch just vor einiger Zeit in Video zu eben diesem Thema gemacht...

Wednesday, 20 July 2011

Infinity? - Infinity!

Meine (nicht ganz freiwillige) Sommerpause ist zwar leider noch nicht ganz um, doch eine kleine Neuigkeit gibt es dennoch. Meiner Meinung nach lohnt es sich auch über den Tellerrand hinaus zu schauen und neben GW auch anderen Systemen eine Chance zu geben. 
 
Ich habe mir daher in den letzten Wochen eine Menge Systeme angeschaut und letztlich einen Entschluss gefasst - Infinity. Das Setting und das Miniaturendesign finde ich sehr ansprechend und auch wenn die Spielregeln etwas kompliziert sein sollen, werde ich diesem System eine Chance geben. Im schlimmsten Fall habe ich halt ein paar hübsche, staubige Minis mehr in der Vitrine.

Auch wenn es die Spielregeln kostenlos im Internet als PDF zum downloaden gibt, habe ich keine Kosten gescheut und mir das gebundene Grundregelwerk zugelegt. Dieses kommt mit ca. 200 vollfarbig gedruckten Seiten daher und neben den "nackten" Regeln gibt es eine dicke Hintergrundsektion. Auf den ersten und zweiten Blick scheint es seine 35 Euro wert zu sein. Die nächsten Wochen werde ich mich entsprechend einlesen und vielleicht auch mal ein Testspiel wagen.

Für Infninity sprach weiterhin, dass man lediglich eine handvoll Minis braucht. Gelände benötigt man dafür umso mehr, doch davon sollte ich genug haben. Um allen Vorurteilen zu entsprechen, habe ich mir bereits eine Starterbox der "Japanese Sectorial Army" geordert... "Ghost in the Shell" und "Appleseed" lassen grüßen.


Der Brückenkopf hatte vor einiger Zeit auch ein Review zu Infinity veröffentlicht (Link).

Es gibt sogar ein deutsches Infinity-Wiki (Link).

Für Tipps und Tricks bin ich dankbar! Spätestens sobald die Minis da sind und ich die ersten Pinselstriche getan habe, melde ich wieder. Also, bleibt tapfer und genießt den Sommer!

Sunday, 26 June 2011

Sommerpause & Finecast News

Joa, nun ist der zweite "Kreischer-Killer" endlich fertig geworden. Mal sehen wann die endlich ihren ersten Schlachteinsatz erleben...


Damit gehe ich auch erst einmal in die Sommerpause. Bis auf 1-2 Spiele in den nächsten zwei Monaten wird hobbymäßig tote Hose sein. Zum einen stehen vorerst keine großen Projekte mehr an und zum anderen ich möchte abwarten, was sich in den nächsten Monaten an der GW-Front tut. Zugegebenermaßen liebäugle ich in letzter Zeit auch mit fremden Systemen, wie z.B. den Skirmischern Infinity oder Hell Dorado.

Dann habe ich noch viel auf Arbeit zu tun und anschließend geht es auch noch in den Urlaub. Sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt, melde ich mich hier wieder!

Euch allen also einen schönen Sommer!


Edit - Kleiner Einschub noch in Sachen Finecast:

Wayland Games hat Finecast wegen der hohen Fehlerquote erst einmal aus dem Sortiment genommen! Im Beitrag selbst gibt es noch eine Reihe Bilder, wobei ein paar der gezeigten Fehler eher marginal sind, ein paar andere dafür ziemlich heftig:

http://www.waylandgames.co.uk/games-workshop/finecast-resin-models/cat_955.html
We regret that we are not presently retailing the Citadel Finecast range.

Unfortunately, a randomly sampled assessment revealed what we feel to be an excessive level of actual and potential flaws that, if reflected across our entire stock of Finecast, could have resulted in unacceptable inconvenience to our customers. Although we will be returning our present stockholding to the manufacturer, please be assured that we remain committed to carrying the Finecast line and will be restocking in due course.


For your information, we sampled and then assessed 60 sealed blisters with 30 taken at random from each of two deliveries of stock. Failures were 17 (57%) of 30 and 16 (53%) of 30, making 33 (55%) of 60 in total. While failure doesn’t necessarily denote the blister content as being of less than merchantable quality, for our purposes it does categorise it as having a visible flaw that might be of sufficient concern to a customer such that the item might be returned. Details and images were provided to the manufacturer, with redacted copies of the images appearing below.


Please note, the blisters remain sealed and so images were taken through the product packaging

In Deutschland haben Planet Fantasy und Fantasyladen.de haben auch kein Finecast (mehr) im Programm.

Ich denke kaum, dass GW diese Einbußen durch Verkäufe in den eigenen Läden wieder wett macht und vielleicht setzt sich dann auch langsam die Einsicht durch, dass Finecast SO nicht funktioniert bzw. funktionieren kann. Ein weiterer Grund an die Absage an Finecast könnte vielleicht auch die  (gewollt?) begrenzte Lieferbarkeit seitens GW sein.