Saturday, 7 July 2012

Virtuelles Retro-40k [990.M1 - 999.M1]

Lange bevor Warhammer 40.000 Spiele in Form der "Dawn of War"-Reihe oder "Space Marine" Hits wurden, gab es eine handvoll Titel am Ende des letzten Jahrtausends, die vielleicht nicht jeder kennt. Was früher bei mir für schiere Begeisterung und viele schlaflose Nächte sorgte, jagt vielen Jüngeren sicherlich einen kalten Schauer über den Rücken. Auch wenn die Spiele heutzutage grafisch längst überholt sind und rundenbasierte Spiele nicht mehr zeitgemäß scheinen, so sind es einige von ihnen dennoch wert nicht völlig in Vergessenheit zu geraten.

Ich möchte hier nun diese "Juwelen" anhand des jeweiligen Intros und einem kurzen Gameplay-Videos vorstellen. Wer Lust auf einen oder mehrere Titel bekommen hat, kann diese teilweise als Free- oder Abandonware allerorts herunterladen oder bei ebay oder amazon erwerben.

Chaos Gate (1998)


Chaos Gate ist super! In diesem rundenbasierten geht es darum in mit einem Trupp Ultramarines gegen Chaoten ins Feld zu ziehen. Besonders gelungen ist die Mischung aus taktischen und Rollenspielelementen. So kann man seinen Trupp frei zusammenstellen und ausrüsten. Im Kampf sammeln die eigenen Marines mit jedem Kill mehr Erfahrung und werden somit immer besser. Entsprechend schlimm ist es dann in den späteren Missionen, wenn ein hochdekorierter eigener Marine das zeitliche segnet. Panzer und Cybots gibt es gegen Ende schließlich auch.
Ein Sahnestück des Spiels ist zudem der Soundtrack, dessen Titel auch heute noch für die Vertonung vieler Videos bei youtube herhalten müssen. Hier und da gab es auch mal einen Bug, doch dank Patches können diese behoben werden. Die Atmossphäre ist einfach toll und das Spiel kann mich immer wieder fesseln. Ich habe das Spiel bestimmt fünfmal angefangen zu spielen und es immerhin dreimal durchgezockt.


Epic 40.000: Final Liberation (1998)


Das Spiel ist einfach genial! Man schlüpft in die Rolle eines imperialen Befehlshabers und versucht eine Welt des Imperiums aus den Klauen der Orks zu befreien. Dabei stehen einem in Epic-Manier in diesem rundenbasierten Spiel vom einfachen Fußsoldaten bis zum Titanen ein gewaltiges Waffenarsenal zur Verfügung. Man hat für jede Schlacht ein bestimmtes Kontingent an Truppen zur Verfügung und kann sich dieses nach Belieben zusammenstellen. Einfach mal in die Schlacht nur mit Infanterie, nur mit Space Marines oder nur mit Titanen ziehen? - Kein Problem.
Die vielen Cutscenes mit echten Schauspielern, die die Handlung zwischen den Missionen vorantreiben sind toll gemacht (einfach mal bei youtube nachschauen) und der Soundtrack ist durchaus auch für den ein oder anderen Ohrwurm verantwortlich.
Im Mehrspielermodus kann man dann sogar auch als Ork spielen und das Spiel hat definitiv Suchtpotential. Meines Wissens nach war mindestens noch eine Erweiterung für die Mächte des Chaos geplant, doch daraus ist wohl nie etwas geworden. Schade eigentlich.


Rites of War (1999)



Dies ist ebenfalls ein rundenbasiertes Strategiespiel, welches jedoch einen etwas anderen Ansatz verfolgt und auf der Panzer General 2 Engine basiert. In der Kampgane spielt man Eldar vom Weltenschiff Iyanden, die versuchen irgendeine ihrer Paradieswelten zu retten. Darauf tummeln sich nämlich mitterweile verschiedene Fraktionen des Imperiums und später sogar Tyraniden! Dies führt schließlich auch zu einer temporären Allianz von Eldar und den Imperialen.
Es gibt sehr viele verschiedene Einheiten, von denen man allerdings immer nur ein bestimmtes Kontingent für eine Mission zur Verfügung hat. Die Einheiten sammeln auch durchaus Erfahrung und werden besser, doch richtig toll wird das Spiel dadurch dennoch nicht. Im Vergleich zu Chaos Gate ist es viel statischer und vermag mich nicht allzu sehr zu fesseln. Die Musik wirkt auch eher einschläfernd und wirklich Spannung kommt bis zuletzt kaum auf. Dennoch habe ich das Spiel zweimal durchgezockt...


Space Hulk (1993)


Alleine das Intro mit der Stelle wo die ganzen Symbionten aus der Wand hervorbrechen habe ich mir unzählige Male angeschaut. Zu dem Setting an sich, erübrigt sich alleine wegen des Namens wohl jede Erklärung, oder? Das Spiel an sich war glaube ich recht cool, aber seinerzeit etwas zu schwer und unübersichtlich für mich. Ich meine, dass ich es nie bis zum Ende durchgehalten bzw. es bis dahin geschafft habe.

Space Hulk: Vengeance of the Blood Angels (1996)


Dies war der Nachfolger des obigen Spiels. Das lange Intro war natürlich ein Knaller. Auch wenn das Spiel grafisch um Welten besser war als sein Vorgänger, so hatte sich das Spielprinzip jedoch nicht geändert. Halt mit Termis durch die Gegend stapfen, Symbionten killen und Missionsziele erreichen. Cool waren die verschiedenen Nahkampfanimationen, sobald die Symbionten einen zu überwältigen versuchten. So richtig warm bin ich wohl dennoch nicht mit dem Spiel geworden, da ich auch dieses meines Wissens nach nicht zu Ende spielte.


Space Crusade (1992)


Und zu guter letzt noch Space Crusade. Da habe ich mal reingeschnuppt, doch so richtig kam ich mit der Steuerung nicht klar und das Brettspiel fand ich einfach besser.

Friday, 6 July 2012

Necromunda heute in Farbe und bunt!

Mit dem Specter-Kartell ist nicht zu spaßen...

Gestern kam Elrond für eine kurze und (für mich) schmerzvolle Runde Necromunda vorbei. Kurz war die Partie, da sie sich nur über vier Spielrunden erstreckte und schmerzvoll, da ich gut einstecken musste und meine Gang dann abhaute, obwohl sie noch gut hätte weitermachen können. *argl*

Immerhin habe ich es geschafft ein paar bewegte Bilder einzufangen. Ich lief ein paar Mal um die Platte, die ich in meiner Küche aufgebaut hatte und hielt unsere jeweiligen Startaufstellungen fest. Das ist natürlich alles andere als professionell und gut gemacht, doch es sollte reichen, um einen Eindruck von unseren Spielen zu erhalten (ggf. noch die Auflösung auf 480p hochstellen):


Angesagt war die Mission "Scavengers" und meine Redemptionisten wollen die vier versteckten Frachtkisten des Specter Kartells schnell ausfindig machen. Allerdings waren die Schwarzkutten dieses Mal gut vorbereitet, denn sie schlugen schnell und hart zu. So musste ich schnell einen Fluchttest ablegen, den ich natürlich versemmelte. Dabei vergaß ich auch noch, die Fähigkeit meines Priesters Mordekai, mit der ich den Wurf eigentlich hätte wiederholen können. (T_T)


Aber gut, so ist das Leben. Das Specter-Kartell konnte drei der Kisten für sich sichern (= 60 Bonuscredits) und nahm sogar einen meiner Deacons gefangen! Diesen würde ich natürlich befreien wollen, womit auch schon die nächste Mission feststeht.

Im Nachgang gab es auf beiden Seiten hier und da noch ein paar Steigerungen, doch insgesamt nichts herausragendes und immerhin gingen sämtliche Würfe auf der Verletzungstabelle, bis auf die Gefangennahme, glimpflich aus. 


Sunday, 1 July 2012

Tyranidenkrieger mit Neuralfresser & Zangenkrallen

Zum Wochenende und Monatsanfang noch schnell ein kleines Update. Heute habe ich endlich den ersten von fünf Kriegern mit Neuralfresser & Zangenkrallen fertig bekommen. Vor allem die Frage, wie ich den Neuralfresser bemalen soll, hielt mich lange davon ab, die Minis anzugehen. Wie man sieht, orientierte ich mich letztlich am Schema des Schwarmtyranten und denke damit ganz gut gefahren zu sein.