Saturday, 30 October 2010

Deutscher Games Day 2010

Zur Einstimmung erst einmal das passende Video von Magabotato dazu:


Der Bericht gehört definitiv zu den besten Folgen die Magabotato bis jetzt abgeliefert hat. Weiter so! Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie auf einer völlig anderen Veranstaltung waren als ich?!

Vielleicht würde ich auch anderes vom Games Day sprechen, wenn ich gratis reingekommen und mit Goodies überhäuft worden wäre? Ich hatte wenig Erwartungen und wurde dennoch enttäuscht. Klar, was soll GW anderes machen als Miniaturen-/Spielehersteller ihre Püppies auszustellen und die Leute damit spielen zu lassen bzw. die dort zu verkaufen? 
Darüber möchte ich gar nicht streiten, doch die sollen dann für eine solche Veranstaltung bitte  mind. 20€ Eintritt verlangen! An diesem Mindestpreis muss sich der Games Day mMn messen lassen und im Vergleich dazu gab und gibt es einfach zu wenig geboten.

Die Film- und Spieltrailer waren bekannt und zu kaufen gab es an den entsprechenden Ständen nix. Wenn man etwas von GW kaufen konnte, dann bitteschön zum Ladenpreis. Gut, es gab immerhin die Aktion kauf 4 bezahl 3 alte Blister beim besonderen Sonderverkaufsstand. *gähn*

Die Dark Eldar gab es zu sehen und man konnte im Codex blättern, doch das kann man in den Läden auch und insgesamt es gab nichts zu sehen, was es nicht schon im Inet zu sehen gab - Warhammer Forge etc. inkusive. Böses, böses Internet! Immerhin konnte man sich mit einigen bekannteren Gesichtern von GW und FW unterhalten.

Dieses Jahr gab es leider keine spektakuläre Games Day Platte und traurig war auch, dass sämtliche Ladenplatten auf dem modularen Schlachtfeld basierten (womöglich sogar basieren mussten). Für andere Programmpunkte hat GW nur die Vitrinen und Tische gestellt - der Rest bzw. der Inhalt kam dann von Clubs und Privatpersonen. Minimaler Aufwand und kosteneffektiv. Immerhin gab es da wenigstens ein paar gute Armeen und Miniaturen zu sehen.

Leider gab es verhältnismäßig wenig Golden Demon Beiträge gab und ein paar davon waren schon von anderen Veranstaltungen bekannt. In maximal 2h war man überall mindestens einmal und hat alles gesehen. Wollte man dann noch mal etwas anspielen, bei Forge World anstehen oder einer Autorenlesung lauschen, dann ging natürlich noch etwas mehr Zeit drauf. Der Gürzenich ist aber nicht so groß und die Aussage, dass man für den Games Day mehrere Tage Zeit bräuchte, ist maßlos übertrieben.

Fazit: Für 20€ Eintritt ist der GD nach wie vor eine teuer bezahlte Werbeveranstaltung, zu der ich mich überreden lassen habe. Würde die Veranstaltung 10€ kosten, würde ich und manch ein anderer womöglich gar nicht rummosern und es würden auch mehr Leute zum Games Day hingehen. Werbung darf sich ein Unternehmen ruhig etwas kosten lassen...

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