Tuesday, 31 May 2011

Hail to the tin, baby!

Vorhin sind meine neueste ebay-Schnäppchen eingetroffen. Exklusive Porto habe ich alles zusammen für unter 10€ bekommen. Als ehemaliger Spieler der 2. Edition geht mir da wirklich das Herz auf...


Da ich für die Krabbler jedoch noch Bases brauchte, bin ich eben zum nächsten GW-Laden gerauscht und habe mir bei der Gelegenheit direkt einmal Finecast angeschaut bzw. vorführen lassen.

Nun ja, vom Hocker gehauen haben mich die dortigen Ausstellungsstücke nicht gerade. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Bilder im Internet den Finecast-Minis eher schmeicheln. Ein paar Gussfehler habe ich auch an diesen Minis entdeckt und die Modelle wiesen die gleichen "Macken", wie z.B. Gussgrate und nicht 1:1 zueinander passende Teile auf, wie die Metallmodelle. Besonderes Augenmerk legte ich als Tyraniden-Spieler auf den Schwarmtyranten. Großartige Verbesserungen konnte ich hier jedoch nicht feststellen, die den um 10€ höheren Anschaffungspreis im Vergleich zu vorher rechtfertigen würden.

Die Miniaturen wirkten allesamt leider ziemlich "billig" und fast wie aus dem Kaugummiautomaten. Das mag auch an dem quasi nicht vorhandenem Gewicht gelegen haben. Soviel zur Wertigkeit dieses "Premiumprodukts". Da fällt für mich einfach zu sehr Wunsch und Wirklichkeit auseinander.

Mir wurde ebenfalls vorgeführt, wie biegsam das Zeug ist und nun nichts mehr beim Transport abbrechen würde - natürlich nur an unbemalten Modellen. Einer der Rothemden meinte sogar, er habe gestern seinen Theoden den halben Tag an die Wand geworfen, weil er es jetzt könne und dass das ja so genial wäre. WTF?!

Immerhin wurde mir erklärt, wie der höhere Detailgrad in der Theorie erreicht wird. Es wurden wohl die alten 3-Ups der Modelle genommen, eingescannt, am PC überarbeitet und damit dann neue Gussformen hergestellt. Aha.

Es bleibt dabei: Finecast ist nach meiner Meinung nach noch nicht wirklich ausgereift und vielleicht weil es gerade die "neuen" alten Modelle sind, letztlich auch nicht sonderlich beeindruckend.

Sunday, 29 May 2011

Necromunda-Manie

Die letzten zwei Wochen habe ich relativ viel für Necromunda gebastelt und geländemäßig bin ich nun erst einmal mehr als ausreichend eingedeckt. Hier einmal das neue Gelände der letzten zwei Wochen zusammen auf einem Bild:

In Kombination mit meinem bereits vorhandenen Gebäuden und Geländestücken, dürfte nun für die richtige Spielatmosphäre gesorgt sein. Leider steht noch kein Termin für das nächste Spiel an und so habe ich heute noch einen meiner beiden neuen "Revolverhelden"-Kids bemalt.


Nichts umwerfendes, doch zum Spielen reicht's. Nun muss nur noch ein weiteres Kid mehr bemalt werden sowie Elronds Miniaturenbestellung eingehen und dann geht es hoffentlich bald in die nächste Runde.

Neuerungen

"Die Welt ist im Wandel, ich spüre es im Wasser, ich spüre es in der Erde, ich rieche es in der Luft. Vieles was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert."
- Galadriel, die Herrin von Lothlórien -
Na, soweit wollen wir es ja nicht kommen lassen, oder? Dem aufmerksamen Stammleser dürfe bereits das neue Logo aufgefallen sein. Dazu muss man wissen, dass das alte Logo unser Spielekreislogo ist, welches ich hier benutzen durfte. Da jedoch die in diesem Blog ausgedrückte Meinung, meine persönliche Meinung ist und nicht repräsentativ für die Meinung/-en der anderen Aleatoren steht, habe ich mich dazu entschlossen ein eigenes Logo für den Blog zu entwerfen.
Zwar hat die Benutzung des alten Logos bisher zu keinen Konflikten oder Unstimmigkeiten geführt, doch sicher ist sicher. Somit heißt das für euch: neues Logo, gleicher Autor, gleicher Inhalt.

Zu Citadel Finecat möchte ich auch noch ein paar Zeilen schreiben. Über die Fehlgüsse und die aktuelle Preiserhöhung wird überall im Internet heiß diskutiert und so manche Schadenfreude und mancher Ärger ist sicherlich berechtigt. Ich möchte hier jedoch kein neues Fass aufmachen und euch langweilen.
Stattdessen bin ich in einer Hinsicht tatsächlich von Finecast positiv überrascht und sehe eine gewisses Potential. Und zwar bin ich bei meinen Streifzügen durchs Netz auf folgende direkten Vergleiche zwischen Whitemetal und Finecast Miniatur gestoßen:

Quelle: http://www.the-vanus-temple.com/?p=2479
Quelle: http://www.totalwargamer.co.uk/blog/?p=1342

Diesen Qualitätssprung bezüglich der Details und der Schärfe kann man nicht wegdiskutieren und falls GW die ganzen Kinderkrankheiten irgendwann ausgebügelt bekommt, hat GW allen Unkenrufen zum Trotz einen Schritt nach vorne getan. Falls das Zeug jedoch wegen der Probleme wieder aus den Regalen verschwinden sollte, ist das auch nicht schlimm, da ich immer noch Metallminis bevorzuge.

Zuletzt habe ich dieses Tutorial zum Anlass genommen, das Reproduzieren von Bitzen selbst einmal in die Hand zu nehmen. Um meine Modelle für Necromunda vernünftig darstellen zu können, brauche ich nämlich passende Waffen (WYSIWYG und so). Einzelne, passende Bitz sind jedoch relativ schwer zu finden und/oder zu teuer. Das "Stempeln"hat ganz gut geklappt.
Als Vorlage diente die Autopistole des Cawdor-Chefs, welche nun als Kopie an meinem Kid, dem Revolverheld, prangt. Sobald das Teil bemalt ist, wird man wohl keinen Unterschied mehr erkennen können.

Thursday, 26 May 2011

Tutorial: Schlachtimpressionen festhalten

Im WD gibt es immer wieder tolle Schlachtberichte und Bilder, doch leider versteht es nicht jeder selbst "vernünftige" Spielberichtbilder zu machen. Dabei sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Viele meinen, dass es an der billigen Kamera, dem Verwackeln und der nicht vorhandenen oder mangelhaften Bildbearbeitungssoftware liegt und dass man dagegen kaum etwas machen könne.

Nun denn, dann will ich euch mit diesem kurzem Tutorial beweisen, dass wirklich jeder es dennoch hinbekommen kann. - Getreu dem Motto: Wenn ich das kann, dann ihr erst Recht!

Einen Großteil der hier angesprochenen Dinge gilt ebenfalls für das Photographieren von Miniaturen.

Kamera:

Man braucht keine 15 Mio. Pixel Kamera um gute Bilder zu machen. Bis vor zwei Jahren benutzte ich eine ewig alte Olympus C-220, die man bei ebay mittlerweile im Schnitt für ca. 10 - 15 € bekommt. Dieses Teil wirkt im Vergleich zu heutigen Kameras ziemlich klobig und spielzeughaft, tat aber ihren Dienst mit max. 2 Megapixeln Auflösung. Momentan nutze ich eine Sony Cybershot DSC-W110, die man für ca. 120 € bekommen kann. Nix dolles mit Spiegelreflex oder sonst etwas.

Das wichtigste beim Ablichten von Miniaturen und Schlachtfeldszenen ist dabei der sogenannte Makromodus, der Aufnahmen im Nahbereich von ca. 20 - 30 cm Abstand ermöglicht. Bei den meisten Kameras ist dieser durch eine Blume dargestellt und ist entsprechend anwählbar:


Wichtig ist außerdem, dass man dabei auf den Einsatz des Blitzlichts verzichten sollte und entweder bei Tag oder bei Dunkelheit in einem von mindestens zwei Lampen beleuchteten Raum spielen bzw. die Bilder machen sollte. Der Blitz verfälscht leider allzu oft die Farben und lässt außerdem selbst die beste Bemalung schlecht aussehen. Aber keine Panik! Die Blende ist zwar entsprechend länger geöffnet um ausreichend Licht einzufangen, doch eure Bilder verwackeln dennoch nicht (<= das ist mMn die häufigste Fehlerquelle).

Warum? Na, weil ihr so schlau seid ein Stativ zu benutzen!

Stativ:

Ein Profistativ kostet ein Schweinegeld und um damit auf dem Schlachtfeld vernünftige Bilder zu machen, braucht es wieder eine gute Kamera. Das Stativ steht ja neben der Platte und entsprechend weit weg. Trick 17 ist dabei der Einsatz eines Stativs z.B. von Hama für 6 - 7 € wie ich es benutze.


Das wird einfach unter die Kamera geschraubt, es ist ca. 20 cm hoch, die Beine können noch weiter ausgezogen werden und es ist dreh- wie auch schwenkbar.
Dadurch, dass die Kamera nun mitten auf dem Schlachtfeld platziert werden kann, erübrigt sich nun das Verwackeln bei nur ungenügendem Licht. Die Kamera steht ja schließlich ruhig auf der Platte. Zudem ist man mit den Bilder nun mitten im Geschehen!

Wer kein Stativ hat und sich auch kein kaufen will, kann die Kamera auch einfach so auf die Platte stellen und dann den Auslöser betätigen. Um von oben zu photographieren kann man die Kamera auch auf eine leicht schräge Unterlage stellen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Oberstes Gebot ist jedoch, dass die Kamera dabei nicht wackeln darf!
Wenn ihr alles so gemacht habt sollten Bilder wie z.B. diese dabei heraus kommen:



Nachbearbeitung:

Da das Licht nicht immer optimal ist, man vielleicht nur einen Teil eines Bildes zeigen möchte oder sonst etwas empfiehlt es sich die Bilder wenigstens kurz nachzubearbeiten.
Die gängigsten und einfachsten Werkzeuge hierfür sind sicherlich das Zurechtschneiden, die Korrektur von Helligkeit und Kontrast sowie die Farbkorrektur. Für alle die kein Photoshop oder sonstiges Software haben gibt genug kostenlose Programme oder Seiten im Netz, Nach 5 - 10 Min. Einarbeitungszeit sollte damit wirklich JEDER zurecht kommen. Falls nicht, gibt es wiederum zahlreiche Tutorials zur Bildbearbeitung im Internet. Alle hier vorgestellten Programme und Seiten sind kostenlos:


Am einfachsten ihr benutzt paint.net (eine erweiterte an PS angelehnte MS-Paint Version). Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

Wer es noch einfacher haben will, kann sich auch diese Seiten hier mal ansehen:

Picnik
FotoFlexer

Fazit:

Wir ihr seht kann man mit wirklich wenig Aufwand gute und unverwackelte Bilder zaubern. Wenn dann natürlich noch bemalte Modelle auf einem optisch ansprechendem Schlachtfeld kämpfen - um so besser! Probiert es aus und teilt mir eure Erfahrungen mit!

Monday, 23 May 2011

Das Citadel-Finecast-Versprechen?!

Bisher habe ich mich bezüglich der allgemeinen Diskussion um GWs aktuelles Geschäftsgebaren etwas zurück gehalten, da die jährliche Preiserhöhung und -diskussion für mich alten Hasen nichts Neues sind.

Im heutigen Blog auf der GW-Seite wird vollmundig die Werbetrommel für die neuen Finecast-Miniaturen gerührt und die ersten größeren Bilder der Miniaturen werden präsentiert.
Momentan sehe ich die Sache noch skeptischer als zuvor, da GW seine vollmundigen Versprechen bzgl. des neuen Werkstoffs nicht zu halten können scheint.
Andy Hall: Letzte Woche haben wir etwas ganz Besonderes angekündigt - so besonders, dass ich es eine neue Ära im Tabletop nennen möchte, denn wir veröffentlichen Miniaturen mit einem nie dagewsesenen Detailgrad - Citadel Finecast.
GW-Blog: Wow, das ist eine gewagte Aussage! Aber alles in allem ist es sehr wahr.
Ich glaube nicht, Tim. Für mich sind das 1:1 die bekannten Miniaturen, ohne auffallende Veränderungen bezüglich der Details usw. - Vergleicht am Besten einmal selbst:

Quelle: http://www.games-workshop.com

Quelle: http://www.games-workshop.com

Bei dem Black Templar aus Resin sind mir sogar zwei Gussfehler beim Kreuz auf der Brust und dem Schulterpanzer aufgefallen. Von einem unglaublichen Detailgrad im Verglich zu vorher kann meiner Meinung nach keine Rede sein.
GW-Blog: Egal in welchem Land du auch leben magst - wenn sich die Türen deines Hobbyzentrums am Samstag öffnen, werden dich über 100 verschiedene Citadel-Finecast-Miniaturen in Clampacks und Boxen erwarten. Das ist deine Gelegenheit - komm herein und überzeuge dich selbst von der atemberaubenden Qualität dieser Miniaturen und sieh, dass ich nicht übertrieben habe. Du wirst garantiert nicht enttäuscht sein.
Billigerer Rohstoff, höhere Preise und ich soll nicht enttäuscht sein? Irgendwie schon!
Die wenigsten von uns sind Meistermaler wie die Massive Voodoo Truppe und andere, als dass uns der vermeintlich höhere Detailgrad etwas ausmacht. Man brauch sich nur mal die Mehrzahl der grauen Horden oder kaum bemalten Armeen überall ansehen. Für die überwiegende Mehrzahl der Leute sind es Spielminis. Diese müssen als solche erkennbar und bezahlbar sein.

Letztlich verwendet GW für die jetzt erscheinende Finecast-Reihe die gleichen Gussfromen/Master. Was soll sich daher auch bei den neuen Modellen im Gegensatz zu den alten geändert haben? Es bliebt jedoch abzuwarten, wie gänzlich neue Finecast-Minis aussehen werden.
GW-Blog: Was wird deine erste Citadel-Finecast-Miniatur sein?
Erst einmal keine. Finecast überzeugt mich bisher einfach nicht und ich brauche momentan nichts. Wenn die neuen Necrons raus kommen, werde ich mir sicherlich auch ein paar neue Minis zulegen. Bis dahin lehne ich mich zurück und schaue, wie sich die Dinge entwickeln.

Sunday, 22 May 2011

Zurück aus dem Pumakäfig

Mit der Überschrift ist der Throne of Skulls 2011 (TOS) in der Drakenburg in Düsseldorf gemeint. Wenn man mehr als 50 Leute ohne Klimaanlage bei über 25°C und wenig Frischluftzufuhr zusammenpfercht, hat das Konsequenzen. Wer schon einmal bei den Games Days im Sommer in Köln war, hat eine Ahnung davon, wovon ich spreche.


Da ich Stempe jedenfalls versprochen hatte, einmal vorbei zukommen, fuhr ich heute nach Düsseldorf. Interessanterweise traf ich dort direkt noch ein paar andere Leute, die ich bisher nur vom "Nick" her kannte und es war schön, nun auch mal deren Gesichter kennenzulernen.

Was mir positiv auffiel, waren die unterschiedlich gestalteten Platten mit durchweg unterschiedlichem Gelände. Da die Paarungen und Tische zugelost wurden, war dies auch ein echtes Glücksspiel, da manche Tische einen bestimmten Armee- oder Spieltyp bevorzugten.
Ebenso positiv war, dass ein Großteil der Armeen recht ansehnlich, bis sehr gut bemalt war. Die Vorschrift, dass eine Armee wenigstens mit den Grundfarben bemalt sein muss, trägt viel zum optischen Gesamteindruck und der Spielatmosphäre bei.

Aufgrund der warmen, stehenden Luft und den hohen Temperaturen ist es ein echter Kraftakt zwei oder drei Spiele an einam Tag zu absolvieren. Immerhin stellte GW den Spielern Wasserkästen zu Verfügung.
Hinzu kam die enorme Lautstärke, die sich auch einer Kakophonie von irgendwelcher Plärrmusik aus den hauseigenen Lautsprechern und den sich gegenseitig übertönenden Spielern zusammensetze. Zitat der GWDrakenburg auf Twitter und Facebook:
"Das Turnier in der Gamingarea läuft- vorne haben sich schon dutzende Monster zu Tode gekloppt- Stimmung ist wahnsinn!"
LOL! Ich weiß zwar nicht, wer der GWler das dort schrieb, doch anscheinend war der auf einer anderen Veranstaltung...?! Wenn die GWler nicht gerade hier und da mal kurz bei den Spielen zuschauten, hockten die auch ziemlich kaputt und gelangweilt an ihrem Jurorentisch in der Ecke.

Ich knipste munter während das dritte und letzte Spiel des Tages lief und schaute hier und da etwas zu. Die Hardcore-Turnierspieler waren eher unterrepräsentiert, so dass es spieltechnisch wohl eher entspannter zuging. Das obligatorische Essen beim Mexikaner nebenan machte zudem  satt, war aber kein kulinarisches Highlight. So mancher Teilnehmer suchte sein Heil zu späterer Stunde entsprechend in der Düsseldorfer Altstadt.

Die Spieler die da waren, schienen unabhängig aller Kritik und Vergleichen zu früher, ihren Spaß gehabt zu haben. Das ist schließlich das Wichtigste und ob der TOS etwas für einen selbst ist, muss jeder für sich entscheiden. Da das Turnier jedoch nicht in die T³-Wertung eingeht, ist es für viele aktivere Spieler noch uninteressanter.

50 € für diese Veranstaltung wären mir persönlich zu viel gewesen, zumal die Anreise und andere Unkosten ja noch hinzuzurechnen wären. Letztlich spielt man auch nur 5 Spiele auf 08/15 GW-Platten gegen hoffentlich nette und faire Gegner. Das kann ich auch hier zu Hause haben.


Thursday, 19 May 2011

WIP Geländeupdate - Necromunda

Eigentlich hatte ich vor am Wochenende fleißig zu basteln und zu malen, doch die Hoffnungen haben sich erst einmal zerschlagen. Nun hoffe ich, dass ich es wenigstens schaffe, bei einem 40k Turnier als Zuschauer dabei zu sein.
Lange Rede, kurzer Sinn - ich zeige hier einfach mal meine aktuellen WIPs, da ich die Teile nicht so schnell fertig präsentieren kann, wie ich eigentlich vor hatte.

Hier zwei Teile Drahtzaun:


Und noch ein Eckzaun sowie ein Industrie-Irgendwas:


Außerdem habe ich mir noch so ein Coladosenumrüstset von Armorcast gegönnt. Sobald die Teile fertig sind, folgt natürlich ein Update und nächste Woche erlebt alles womöglich schon den ersten Einsatz.

Tuesday, 17 May 2011

Blast from the past

Wer kennt ihn nicht, den klassischen Kreischer-Carnifex? Als ich 1994/95 zum ersten Mal mit Warhammer 40.000 in Berührung kam (Starquest außen vor), war das mit eines der eindrucksvollsten Modelle jener Zeit und mit 70 DM auch mit eines der teuersten. Ich spielte jedoch Eldar und zu mehr als Liebäugelei kam es nicht. Letzte Woche hatte ich jedoch das Glück einen solchen Kreischer für noch nicht einmal 5€ zu erstehen. Der Plan ist nun, diesen in meinem Armeeschema zu bemalen und auch auf dem Schlachtfeld einzusetzen, um den alten Zeiten zu huldigen.


Bei der aktuellen Debatte um GWs Resin-Umstieg lobe ich mir da doch erst recht meinen schweren, bleiverseuchten Metallklumpen. Da hat man wenigstens noch was in der Hand! Soviel zur Wertigkeit der Sachen... Ich habe das entfärbte Modell übrigens mal gewogen:

Gigantisch!

Sehenswert sind diesbezüglich auch der Armeeaufbau und der Umbautread des Users PlumBumBullet auf der GW-Fanworld, die mittlerweile aber nicht mehr fortgeführt zu werden scheinen. Einfach toll, was der Karl dort aus den alten Modellen rausholt.

Geschäftlich war ich heute unter anderem in Düsseldorf unterwegs und in meiner Mittagspause schneite ich auch mal kurz in die Drakenburg rein. Toll war, dass dort über die gesamte Schaufensterfläche verteilt die einzelnen Module des Mega-Displays vom Games Day 2006 zu sehen waren. Malerisch zwar kein Highlight und schon arg mitgenommen, bot es dennoch genug Inspiration für weiteres Necomunda-Gelände und für Staunen meinerseits.

„Untergang von Phoebus III“
Bildquelle
Ansonsten habe ich am Freitag noch ein 2500 Punkte Spiel nach den Cityfight-Regeln gespielt und es hat es Spaß gemacht. Das Spiel lief von Anfang an auf ein Unentschieden zu, auch wenn ich selbst nur ca. 500 Punkte einbüßte und Funky Biber am Ende seines sechsten Zuges kaum mehr als noch 500 Punkte in Form eines lahm gelegten Land Raiders und ein paar Terminatoren hatte. Die Terminatoren standen umringt von monströsen Kreaturen im Zentrum des Spielfeldes und hielten tapfer das Missionsziel. Am Ende meiner Nahkampfphase standen noch drei der Termiatoren und die letzten 4 Wunden, verursacht durch meinen Trygon, wollten gerüstet werden. Und dann geschah das Unglaubliche und ich gewann überraschenderweise doch noch...

Shit happens.
Ein paar Schlachtimpressionen mehr gibt es abschließen noch hier zu sehen: Klick mich!

Sunday, 15 May 2011

Ich bau mir 'ne Platte aus Schweinskopfsülze

Bisher spielten wir Necromunda auf dem modularen Spielfeld von GW bzw. Citadel. Vom Stetting her gefiel mir die Bodenbeschaffenheit jedoch nicht so recht und ein wirkliches Underhive-Gefühl wollte trotz aller Mühe nicht so recht aufkommen.
Wie gut, dass ich meine alte Spielplatte noch nicht entsorgt hatte! Diese dreht ich einfach auf die Unterseite und schon stand mir eine jungfräuliche Arbeitsfläche zur Verfügung.
Während der letzten paar Tage hatte ich für dieses Projekt alle möglichen dünnen Pappteile in Form von Verpackungen, verstärkten Briefumschlägen usw. gesammelt. Diese schnitt ich zunächst zurecht und klebte sie mittels Holzleim auf die Spanplatte.


Nachdem alles fest angetrocknet war, kam Abtönfarbe aus dem Baumarkt zum Einsatz. Ich mischte mir aus Weiß und Schwarz verschiedene Grautöne zusammen, mit denen ich die gesamte Platte bemalte. Abschließend hob ich die "Fugen" zwischen den einzelnen Plattenstücken noch mittels Edding hervor. Und fertig:


Mal sehen, wie sich die Platte bei den nächsten Spielen macht und ob sich nun die richtige Stimmung einstellt. Um ein paar atmosphärische Geländestücke zu haben, bastle ich momentan noch an ein paar Frachtcontainern...


Nachtrag: Die Container sind heute Abend noch fertig geworden und ich hoffe sie machen auf der Platte einen guten Eindruck.

Wednesday, 11 May 2011

Rumble in the jungle

Gestern entdeckte ich beim Surfen einen neuen Blog, der mich direkt zu einem neuen Geländebauprojekt inspirierte. Big Panda zeigt bei "dieVincis" in mehreren kleine Tutorials, wie man schönes und günstiges Gelände bauen kann. Ob der Tristesse auf meiner Platte entschloss ich mich daher kurzum ebenfalls neues Gelände zu bauen. Allerdings schlug ich einen anderen Weg ein. Es sollte feucht und heiß werden... ;)


In diesem kleinen Tutorial soll es also darum gehen, wie man sich schnell und günstig einen Dschungel bauen kann. Dazu brauchen wir:

  • Grasmatten aus dem Deko-/Bastelladen oder Kunststoffpflanzen aus dem Zooladen (ca. 5 - 10 €)
  • 1 Stück Architekturpappe oder etwas vergleichbares als Base (ca. 2€)
  • Bastelmesser, Alleskleber, Heißklebepistole, schwarze Abtönfarbe, Pinsel

Als erfahrener Hobbyist hat man das Meiste davon bereits zu Hause, so dass der Kostenaufwand wirklich minimal ist. Es empfiehlt sich übrigens Gras bzw. Pflanzen unterschiedlicher Höhe und Form zu holen, damit man ein möglichst zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Ich wollte einen möglichst dichten Dschungel und Geländeteile haben, die sich als Sichtlinienblocker eigenen. Daher habe ich alles sehr kompakt und undurchdringlich gestaltet. Es steht euch natürlich frei entsprechende Korridore für eure Truppen zu lassen - das Bauprinzip bleibt das Gleiche.


Okay, fangen wir an! Zuerst pflückt man die kleineren Pfanzenteile komplett von ihrem Rahmen und die größeren Teilen, die die Mitte des Geländestücks bilden sollen, werden nach Belieben mit ihrem Rahmen zurecht geschnitten. Anschließend werden die Zentralstücke unseres Dschungels auf das Stück Architekturpappe gelegt und grob mit einem Stift umrissen.


Mit einem Bastelmesser schneidet man nun das markierte Teil hinaus und falls möglich, schneidet man dabei direkt schräg abfallende Kanten. Anschließend pflückt man auch hier die Pflanzenteile von Rahmen und klebt diesen auf das Base.


 
Nun wird das Base grundiert und grob in den Farben der Platte bemalt (bei mir ein dunkles Grau). Je nachdem wie dicht ihr den Dschungel anschließend gestaltet, empfiehlt es sich das Base vorab noch mit Sand zu bestreuen und dann ggf. mit Gras zu bepflocken, damit die freien, einsehbaren Stellen gut mit dem Spielfeld harmonieren. Nach dem Trocknen der Farben werden die Pflanzenteile wieder auf den Rahmen gesteckt.


Jetzt kommt die Heißklebepistole zum Einsatz! Mit dieser klebt man jetzt reihum nach Belieben die zuvor abgetrennte kleineren Pflanzenteile auf das Base. Tja, das war es dann auch schon. Nach ca. 90 Minuten Bastelzeit und einem Materialaufwand von ca. 5 € hatte ich dann folgende Teile zusammen:


Ich bin mit dem Ergebnis hoch zufrieden und diese kleinen Dschungelstücke bringen die dringend benötigte Abwechslung auf meinen Platte! Mit etwas Glück, erleben sie auch schon diesesnFreitag ihren ersten Einsatz! Für Necromunda habe ich mir in Sachen Gelände auch schon etwas überlegt. Dazu aber erst später mehr.

Sunday, 8 May 2011

Tumult im Underhive II

Gestern sind zu später Stunde abermals das Specter-Kartell und meine Redemptionisten im Underhive von Grimbergen Majoris aufeinander getroffen. Ich habe extra versucht diesen Kampf filmisch festzuhalten, doch leider sind die Videos zu dunkel und zu verwackelt. Da ich mich aufs Filmen konzentrierte, gibt es so gut wie keine Bilder. :(

Wir spielten das Szenario "Gangkampf" und Elrond gewann, nachdem ich in der sechsten oder siebten Runde meinen Moralwerttest verhaute. Ich stellte meine Minis bereits ungünstig auf und so verbrachten meine beiden besten Nahkämpfer das gesamte Spiel verwundet und auf dem Boden kriechend, nachdem sie von Maschinengewehrsalven zersiebt worden waren.

Zwischendrin wurde es noch einmal knapp, da ich zwei Kartell-Ganger ausschalten konnte und einer am Boden lag, so dass Elrond auch einmal testen musste. Dieser bestand jedoch seinen Test und als schließlich mein Lazarus mit Moralwert 9 brennend aus dem Spiel schied, war es kein Wunder, dass ich meinen nächsten Moralwerttest auf 7 verhaute, indem ich eine 8 würfelte.


Gestorben ist immerhin keiner bei beiden Banden und Spaß hat es allemal gemacht. Ich muss in Zukunft aber mehr darauf achten die Stärken meiner Minis richtig auszuspielen und dementsprechend eine optimale Aufstellung zu wählen. Meine Bande sieht nach den aktuellen Neuerwerbungen & Aufrüstungen so aus:


Der Bandenwert liegt bei 1669 und ich habe keinerlei Credits auf der hohen Kante. Zwei der Crusader haben noch kein Bild, da ich hier die Minis austauschen werde - WYSIWYG lässt grüßen. Bei ebay konnte dafür recht günstig eine Box Cawdor-Ganger erstehen, deren Minis nach und nach den Weg in die Bande finden werden. Von Elrond habe ich auch noch vier weitere Ganger erhalten. Falls ich irgendwann mal keine Lust mehr auf die Redemptionisten haben sollte, steht einer Cawdor Gang damit auch nichts im Wege...

Die Mini des Crusaders mit der Schrotflinte ist auch neu. Nichts weltbewegendes:

Thursday, 5 May 2011

In Memoriam: Harpyie

Als ich heute meine Festplatte etwas aufräumte, stieß ich auf ein altes Video meiner Harypie. Diese musste mittlerweile bekanntlicherweise meinem Schwarmtyranten weichen. Ich möchte euch dieses kurze Video dennoch nicht vorenthalten und vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen.

Tipp am Rande: Stellt die Auflösung auf "480p" ein, dann erkennt man direkt mehr.


Freitag steht übrigens wieder Necromunda auf dem Plan und dieses Mal werde ich auf euren Wunsch hin ein kleines Video drehen. Bis dann also!